Wenn für eine abstrakte Idee dieser Zweck jedes Mittel rechtfertigt, dann steckt dahinter eine gewaltige Paranoia. Wenn Menschen die Unvollkommenheiten dieser Welt nicht ertragen und sich abstrakte Systeme eines angeblich Guten konstruieren, dann sind oft wahnwitzige Gewalttaten die Folge. Es ist kein Zufall, dass Gesinnungsethiker, die sich in ihrer Sache (Anti-Rassismus, Klimawandel, soziale Gleichheit) besonders rein fühlen, bei der Durchsetzung ihrer "Reinheit" zu Bösewichtern erster Güte werden. Wenn Menschen mit scheinbaren Gewissheiten über "Rassismus", die Klimaapokalypse etc. argumentieren, dann werden sie immun für Gegenargumente. Wer Gegenargumente hat, der ist ein Verleugner, ein Satan, die Inkarnation des Bösen.
Kurier.at hat es genau getroffen:
Auf politquatschplatsch.com geht man nicht zimperlich mit den Aussagen Parncutts ums: „Wieder einmal kommt der Vorschlag aus Österreich, wieder einmal hat er eine Endlösung zum Ziel, die zum besten aller Menschen ist.“
Der australische Professor Richard Parncutt, ein Neo-Jakobiner, der für die Weltrettung alle möglichen Subjekte opfern möchte, braucht dringend einen Psychiater.