Der russische Superjet S-100 ist immer noch verschollen. Bei schlechtem Wetter fragte der Pilot, die Flughöhe verringern dürfen. Das ist ein klarer Hinweis auf ein Pressurization Problem, ein Problem mit dem Kabinendruck. Denn der Jet hat in jungem Alter schon mehrere Vorfälle mit dem Laderaum aufzuweisen, wie Aeroflot berichtet.
Die SS-100 (Suchoi Superjet-100) ist ein ambitioniertes Projekt des bekannten Militärflugzeugbauers Suchoi (andere Schreibweise: Sukhoi). Es ist das erste neue Zivilflugzeug, das Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gebaut hat. Um so tragischer ist es, wenn dieser Werbeflug für Indonesien mit einem katastrophalen Absturz geendet ist. Denn Druckluftkrisen führen meist zur totalen Manövrierunfähigkeit der Maschine.
-
Russischer Superjet S-100 bei Demo-Flug verschollen - Schicksal wahrscheinlich Absturz durch Druckverlust
@ 2012-05-09 – 23:10:24
-
Iran zeigen wieder islamische Meinungsfreiheit
@ 2012-05-09 – 21:53:06
Eine neue Fatwa für eine "Beleidigung des Propheten". Der Express berichtet:
Unfassbare Nachricht aus dem Iran: Ein Großajatollah hat ein Todesdekret gegen den in Deutschland lebenden Rapper Shahin Najafi erlassen!
Der 31-jährige Musiker soll in dem Song „Imam Naghi“ den zehnten Propheten der schiitischen Muslime beleidigt haben. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete am Mittwoch, Großajatollah Ali Safi-Golpajegani, habe das Lied als Blasphemie gedeutet. Mit dem Todesdekret sind nicht nur Schiiten, sondern auch andere Muslime aufgerufen, den Mann zu ermorden und „für immer in die Hölle zu schicken“.Wegen seiner islamkritischen Texte steht Najafi schon seit längerem im Iran auf der schwarzen Liste der Dissidenten ganz oben.
-
"Niemand hat die Absicht, einen Großflughafen zu bauen"
@ 2012-05-09 – 12:46:38
Dass Berlin es mit seinem Großflughafen nicht so auf die Reihe bekommt, ist kein Zufall. Denn der nicht gerade beliebte Flughafen war schon aufgrund der Anflugrouten umstritten, obwohl bis vor Kurzem Neukölln mit Tempelhof und Tegel noch heute unter krassem Lärm leiden. Man warte nur am Kurt-Schumacher-Platz auf einen Bus...
Man könnte fast vermuten, dass es in Berlin nicht um Brandschutz geht, sondern um irgendwelche Formen von "Umweltschutz". Dabei ist es sicher sinnvoller, über die Müggelseen anzufliegen als über dichtes Stadtgebiet.
Aber: Berlin, die Stadt der fremdbezahlten Kleinkunstexperimente weiß ja gar nicht, wie man Leute per S-Bahn zum Flughafen bringen soll. Da ist der Bus TXL schon besser. Es macht also erst Sinn, den Großflughafen wieder einzuweihen, wenn die Rote Armee wieder einmarschiert. Denn die braucht die Transportlogistik sicherlich... -
Einschränkung der Meinungsfreiheit: Das intolerante "Münchner Bündnis für Toleranz"
@ 2012-05-09 – 09:52:33
Jede gesellschaftliche Kraft in Deutschland beeilt sich, "den Islam" zu verharmlosen und dieser "Religion" im Gegensatz zu anderen Anschauungen unendlich viele Privilegien zuzuschanzen. Während Taten des Islams "Einzelfälle" sind, da sind "rechte" Aggressionen stets die Spitze eines Eisbergs der "rassistischen deutschen Gesellschaft". Der Unfug kommt nicht mehr nur von links, sondern wird von den konformistischen Kräften der "Mitte" gebetsmühlenartig wiederholt. Faktisch soll JEDE Form der Kritik am Islam, einer globalen Armuts- und Unterwerfungsideologie, getilgt werden.
Krass ist das empöristische Münchner Bündnis für Toleranz, das mit seinem Toleranzbegriff die religiöse Apartheid schützen will, sind ja alles "Opfer". Kein Wort von den Problemen mit Integration, die maßgeblich von Mohammedanern ausgehen, die unsere Lebensform nicht akzeptieren, hier aber von "Allah Sozialgeld" bekommen. Kein Wort vom Rassismus und dem Apartheidssystem Islam selber. Das Ziel: Religions- vor Meinungsfreiheit. Das Bündnis für Toleranz ist eine Gefahr für den Liberalismus.Um Rechtspopulisten den Boden zu entziehen, erachten wir die folgenden Punkte als wichtige Handlungsansätze.
1. Verantwortung zeigen
Im Alltag muss deutlich gemacht werden, dass Gleichgültigkeit insbesondere gegenüber islamfeindlichen Aktivitäten das Einfallstor für die kommunale Verankerung von Rechtspopulisten ist. Daher gilt es, jeglichen rassistischen Agitationsversuchen eine Absage zu erteilen. Wir begrüßen in diesem Zusammenhang die frühzeitige und deutliche Positionierung des Münchner Bündnisses für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat vom Sommer 2011. http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Buendnis-fuer-Toleranz.html2. Keine Instrumentalisierung von Glaubensfragen
Die Anerkennung des Rechts auf freie Religionsausübung ist ein Grundrecht unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Zur Förderung eines respektvollen Miteinanders auf Augenhöhe gehört auch die gesellschaftliche Integration des Islam in Deutschland.
Deshalb ist jede Form politischer Instrumentalisierung von Glaubensfragen zu vermeiden. Gemeinsame soziale und kulturelle Alltagsinteressen in unserer pluralistischen Stadtgesellschaft sollten in den Vordergrund gestellt werden.3. Interkulturelle Konflikte und „Angst-Themen“ offensiv diskutieren
Eine Einflussmöglichkeit erhält die extreme Rechte dort, wo sie politische Leerstellen besetzen kann. Integrationspolitische Fragen und Probleme müssen deshalb offen unter demokratischen Vorzeichen erörtert werden. Ziel ist es, zu Lösungen für ein respektvolles interkulturelles und interreligiöses Miteinander zu kommen. Hierzu gehören auch kritische Fragen zu Moscheebauvorhaben, zum politischen Fundamentalismus und zu Problemen im Zusammenleben verschiedener „Kulturen“ (die keine homogenen Blöcke sind). Eine wirksame Auseinandersetzung mit rechtspopulistischer Instrumentalisierung interkultureller Konfliktthemen beinhaltet konstruktive Kritik an integrationspolitischen Fehlentwicklungen unter aktiver Einbeziehung der diskriminierten Gruppen.4. Rechtspopulistischen Einschüchterungsversuchen entschlossen und gemeinsam entgegentreten
Rechtspopulisten in München setzen auf Veranstaltungsstörungen, auf das Versenden von Hassmails oder sie versuchen, gegen geplante religiöse Bauten – insbesondere von Muslim/-innen - zu agitieren.
Das ist ein klarer Angriff auf unsere demokratische Diskussionskultur. Der offene und konstruktive Dialog soll so unterbunden werden. Wir werden unsere demokratischen Diskussions- und Handlungsräume nicht einschränken lassen und appellieren an alle Betroffenen, sich bei den Unterzeichnern Hilfe und Unterstützung zu holen.Unsere Solidarität gilt allen Betroffenen rechtsextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung
Erstunterzeichner
Münchner Bündnis für Toleranz (für den Sprecherrat bislang zugesagt: Oberbürgermeister Christian Ude, Weihbischof Engelbert Siebler, Evangelische Stadtdekanin Barbara Kittelberger, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität Prof. Dr. Bernd Huber, DGB Kreisvorsitzende München Simone Burger, Vorsitzender des Kreisjugendrings München-Stadt Tom Rausch)
- chaverim, Freundeskreis zur Unterstützung des Liberalen Judentums e.V.
- DGB Bildungswerk München
- Evangelische Stadtakademie München
- Fachinformationsstelle gegen Rechtsextremismus in München (firm)
- Freunde Abrahams e.V.
- München ist bunt! e.V.
- Münchner Volkshochschule (MVHS)
- Netzwerk demokratische Bildung München
- ZIE-M, Zentrum für Islam in Europa – München