Wenn Priester und "Intellektuelle" den Monotheismus als identische Gottfigur betrachten, dann liegen sie damit in höchster Absurdität falsch. Dies mag am Beispiel des goldenen Kalbes exempliziert werden. Als Mose auf dem Berg war, um von Gott die Gesetze zu empfangen, wurde das Volk wild und tanzte um das goldene Kalb. Damit verbunden ist nicht nur grenzenlose Dummheit und egoistische Menschenzentriertheit, sondern auch ein totaler moralischer Verfall, der in Sexismus, Versklavung und Sittenlosigkeit kulminierte. Sich ein Bild schaffen, um das man geistlos, gesetzlich und mechanisch rummändert, das ist die satanische Fehlgeleitetheit, die der Gottessschöpfung total widerspricht. Das goldene Kalb, dann die Umkehr, das Scheitern des Gesetzes und die Erlösung durch Christus, der im neuen Bund das moral- und gewissensverpflichtete Individuum konstituierte.
Der Islam greift vor allem Elemente aus dem gesetzlichen und ungöttlichen Judentum auf. Mohammed hat Ideen verschiedener Facon zur Herrschaftskreierung synthetisiert. Eigentlich genial. Ein moralischer Wert ist dort nicht zu finden. Im Gegenteil: Mohammeds Allah-Figur ist daran interessiert, dass der Mensch nicht selbständig denkt und moralfähig wird. Das Wandeln um den Stein in Mekka, die Kaaba, ist sinnbildlich für die moralische und intellektuelle Leere des Islam, dessen Ergebnisse wir weltweit erkennen können und ertragen müssen.