Unsere Mainstreammedien berichten nicht "objektiv", sondern aus einem bestimmten Raster heraus. Das ist erkenntnistheoretisch unvermeidlich. Peinlich wird es aber, wenn eine Wunschwelt das Postulat neutraler Berichterstattung ablöst und wenn Berichte und Kommentare vermischt werden. Leider sind die Volkserzieher und "Berufsrevolutionäre" in vielen Medien so starke Sympathisanten jeder Gruppe, die für "ihre legitime Sache" auf die Straße geht, dass auf jede investigative Nachfrage verzichtet wird. Da bemüht man Experten wie Volker Perthes und Co., die zum arabischen Frühling ihr emanzipatorisches Reißbrett auspacken, das zwar empirieresistent ist, aber sich gut anhört und in die emanzipatorische Traumwelt passt.
Während bei Kritikern des Islam jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und wenn möglich als rassistisch gebrandmarkt wird, da werden die Selbstproklamationen von Moslembrüdern "wir sind gemäßigt", "Frauen bekommen ihre Rechte" etc. kritiklos hingenommen und so verbreitet. Die Mainstream-Medien als PR-Agenten für muselmanische Fanatiker. Was kann der Hintergrund sein? Ist es Naivität oder sind diverse Medienvertreter schon in solche Abhängigkeit geraten? Meint man wirklich, die menschen- und lebensfeindlichen Mohammedaner befrieden zu können?
Jedenfalls ist die Kommunikationsrevolution ein Damoklesschwert, siehe das Phänomen Piraten.
Woran liegt der "Moralismus" der Medien? Es liegt an fehlender Identität, am Nicht-Geliebtsein einer Branche, die nicht handelt, sondern meist nur Voyeurismus betreibt...