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Archiv der Einträge: Mai, 2011
  • Der Gesetz als die Fessel des Menschen

    Es gab Zeiten im Alten Testament, als die Menschen meinten, mit Speisegeboten selig zu werden. Doch ihr Herz, das konnten sie nicht verändern. Gott musste Propheten schicken, um den Menschen zu zeigen, dass sie mit Regeln nicht glücklich werden und schon gar nicht fromm. Es ist ein Zeichen der Zeit, dass viele Menschen, von der Komplexität einer globalen Welt überfordert, in einfache Denksysteme zurückkehren. Lieber Sicherheit als Freiheit, aber die Sicherheit ist teuer erkauft.
    Der Islam ist die gesetzlichste Religion, die man sich vorstellen kann. In eine bestimmte Richtung beten, untertänigst sich hinwerfen, klare Rollendefinitionen, ständig wiederzukauende Formeln - so kann ein Individuum sich nicht entwickeln. Der Islam verdammt die, die dieses Gesetz nicht einhalten. Und er predigt Hass gegen "Andersdenkende", auch wenn das meist offiziell verneint wird. Der Koran als Anleitung zu einem Leben, das eigentlich nur Armut verheißt, weil es die Freiheit für Bildung und kreatives Handeln nicht erlaubt. Der Gutmensch aber feiert die "Frömmigkeit des Islam" (Schavan) - wie naiv...

  • Merkels Geisterflug bzw. geistige Geisterfahrt - hat Merkel aus dem Fenster geschaut???

    Es muss so schön gewesen sein! Die deutsche Air Force One darf auf ihrem Weg nach Indien nicht über den Iran fliegen, weil die authentische Vision des Bösen, der schmierige Ahmadineshad, ihr keine Erlaubnis erteilt bzw. diese wieder entzieht. Was muss die moderate Angie in diesem Moment gedacht haben!
    Sie hätte die Zeit nutzen können. Sie hätte nur nach unten schauen müssen und hätte entdeckt, dass die Türkei nicht in die EU gehört. Sie hätte erkannt, dass Christen nicht ihre Religionsfreiheit üben können, dass das Recht noch allzu gern gebeugt wird, dass der Laizismus von einer nicht mehr schleichenden Islamisierung verdrängt wird, dass die "Vermittlernation des arabischen Frühlings" nicht aus demokratischen, sondern hegemonialen Gründen handelt etc. Leider hat Angie wahrscheinlich nur deprimiert vor sich hin gestarrt anstatt die Zeit zu nutzen...

  • 1 Jahr Mustafa Wulff: Blässe, nichts als Blässe

    Horst Köhler war beliebt beim Volk. Weniger bei Parlamentariern, weil er zahlreiche Gesetze nicht sofort unterschrieben hat. Köhler hat die ein oder andere Provokation gewagt, solange man ihm ein wenig Rückhalt gewährte. Doch diese Regierung der Wendehälse und Konformisten hat eine Stellvertreterfigur gebraucht, die ihre Wertebeliebigkeit personalisiert. Da kam der junge Schwiegermutterliebling Mustafa Wulff mit seinem gecoachten Gequatsche gerade Recht!
    Das Klima in der Regierung der Klimahysteriker hat einfach kein Rückgrat. Da werden "Ethik-Kommissionen" ohne ethische Grundlage eingesetzt, da werden Bilder einer Katastrophe im Feuerring der Welt zur panischen Handlungsgrundlage einer von Umfragen getriebenen Regierung, da glaubt ein "Bundespräsident", durch pseudo-integratives Gelaber die Probleme mit einer Steinzeitreligion wegreden zu können - ganz wie in einem billigen "Kommunikationstraining" gelernt. Sind wir nicht alle "im Boot Erde"?
    Mit inhaltsleeren Floskeln will die immer noch schuldkranke deutsche Seele in ihrer Harmoniesucht und Realitätsflucht besänftigt werden. Anstatt auch einmal Entscheidungen gegen die emotional gepuschte Mehrheitsmeinung in einer repräsentativen Demokratie aufrecht zu erhalten, hat man sich zu einer schlechten Kopie einer esoterischen Öko-Bewegung mit "kosmopolitischen" Überzeugungen machen lassen, die selber weltfremd und "sozialwissenschaftlich" ist. Es fehlt an Führung, an Dialektik. Dies hat Thomas Schmid auch in der WELT erklärt - So ruiniert die Regierung die deutsche Demokratie. Dem ist nichts hinzuzufügen.

  • Eine Klima neuen nationalen Terrors

    Die Tatsache, dass Autonome die Staatsgewalt herausfordern, ist nichts Neues. Anarchie als Konzept zur Überwindung der menschlichen Natur ist untauglich, das haben Proudhon und Co. schnell bei ihren empirischen Tests eingesehen. Traurig wird es, wenn sich der Terror in Risikobereiche für Leib und Leben begibt. Jeder Linke sollte die nicht privatisierte Bahn eigentlich als ein Freiheitsmittel des Volkes betrachten, eine sinnvolle Dienstleistung, die es zu schützen gilt.
    Der linke Terror ist wie der rechte Terror nihilistisch, sinnfrei und unselektiv. Es hat nichts damit zu tun, den zu recht kritisierbaren Bankenkapitalismus in die Schranken zu weisen. Es ist reine Verachtung des Menschenlebens, ein Rassismus der übelsten Sorte. Jedenfalls ist es Zeit, diese Art des Terrors nicht mehr als höherwertig als anderen Terror zu betrachten.

  • Das Ende der repräsentativen Demokratie

    Streiks überall, Chaos, Hass auf Ordnung, Spießigkeit - die "Twitter-Revolution" bringt das Beste im Menschen hervor, das Demokratiepotenzial! Wirklich? Zwar kann man auf gewisse Aufklärungspotenziale der "fünften Gewalt" im Internet verweisen, die kollektiven Effekte sind jedoch bedenklich. Anstatt dass junge Leute mal ein ganzes Buch lesen, konsumieren sie lieber zusammenhanglose "Tweets" und werden zu "Aktivisten" für das Gute. Dass das Gute nicht nur aus Dagegen sein besteht, das werden sie schmerzhaft lernen müssen.
    Was sich an wirren Atomkraft-Demos, Kampf gegen Sozialabbau in überbürokratisierten System,. an Demos allgemein ohne Führung und Gehalt bildet, entspricht dem Schwarm-Prinzip unkontrollierter kollektiver Effekte. Was vom Gutmenschen einseitig als neues Zeitalter der "Aufklärung" führt, kann man auch als Wikileaks-Kriminalität, als faschistisches Druckmittel der Meinungsmanipulation, als Roboter-Revolution betrachten. Denn der IT-Mensch, der Schwärme jedweden Inhaltes produziert, wird der Gewinner sein. Das differenzierte politische Urteil ist damit abgeschafft? Gut?

  • Die deutsche Wirtschaftsfeindlichkeit

    Gegen den "Satan" Atomkraft, gegen Großprojekte, für Regulierungen ohne Ende - der Sozialismus hat in Deutschland zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR an Zulauf gewonnen. Das erinnert an Prozesse in Mittelosteuropa, wo Menschen merken, dass Freiheit unbequem sein kann. Aber die deutsche Sozialismus-Version soll sein: Sozialismus PLUS Wohlstand. Leider fehlt vielen emotionalisierten Linksgrünen und Pensionisten, die meinen, sich die "Rebellion" jetzt leisten zu können, ein Verständnis für die Ingredentien von Wettbewerbsfähigkeit, konstruktiver Konkurrenz und der Kraft der Eigenmotivation. Es ist traurig, in welch billiger Weise sich Politiker bis in die CSU vom linksgrünen Wahn infizieren lassen. Politischer Populismus, dessen Folgen noch zu spüren sein werden. Deutschland, das Vorbildland, geht im Atomausstieg voran und niemand folgt. Warum nicht?
    Mit dem Islam hat man dazu einen Sympathisanten, der die Eigenverantwortlichkeit per Regelwerk namens Koran ausschließt. Nicht denken, sondern unterwerfen heißt hier die Maxime. Es ist alles angerichtet für einen Mix des geklonten "diskriminierungsfreien" neuen Menschen. Hauptsache, er ist "gut"...

  • Deutschland ohne Hitler - Alan Poseners kontrafaktisches Szenario

    In der Welt fragt Alan Posener das Unfragbare: Was wäre Deutschland ohne Hitler? Deutschland wäre anders, weniger verkrampft. In vielen Dingen kann man dem originellen Gedankenspiel zustimmen, vor allem, dass die Deutschen als Touristen in den arabischen Ländern weniger beliebt wären, wenn sie die Juden nicht massakriert hätten. Ob man in Breslau ein Bier auf Deutsch bestellen könnte (das geht auch heute in mancher Kneipe am Rynek wieder), das ist allerdings fraglich. Denn eine strukturalistische Geschichtsbetrachtung, die Posener ja mit seinem akteurszentrierten Ansatz in Bezug auf Hitlers Wirkung in Frage stellt, lässt vermuten, dass die geopolitische Lage Deutschlands und die Minderheitensituation nach dem Zweiten Weltkrieg trotzdem zu einem weiteren Großkonflikt in Europa geführt hätte. Aber sicher ohne den Holocaust.
    Deutschland ist ein Land mit Denkverboten, mit einem erbärmlichen Gutmensch-Sozialismus ohne Rückhalt und Konsequenz, mit einer Grün-Ist-die-Gurke-Hysterismus und einem dümmlichen Nie-wieder-Ausschwitz-nie-wieder-Krieg-nie-wieder-Fukushima-Reflex, der den Nutzen der Moderne kassieren und dessen Kosten verweigern will. So nicht, Deutschland.

  • Medien und Manipulation - ein einträgliches Geschäft

    Die Medien sind von ihrem Auftrag, Bericht zu erstatten und objektiv und überparteilich zu schreiben, nicht erst seit Kurzem meilenweit entfernt. Der Zeitgeist des "Konstruktivismus" hat ja den Begriff von "Wahrheit" und "Objektivität" aufgegeben und verlacht. Wenn es aber keine Wahrheit gibt, dann muss ich sie "konstruieren". Im Schatten dieser Beliebigkeit wird dann alles legitim, was "gut" ist. Und was "gut" ist, bestimmt eine einseitig sozialisierte Klientel. Die Sozialisationsbedingungen an der Universität sind einem Pluralismus fern. Dies ist natürlich immer mit der deutschen Geschichte zu erklären. Dass die Manipulation aber konkrete Formen GEGEN demokratische Parteien annimmt, das ist ein bedenkliches Signal. Die Dämonisierung von Menschen, die die Notwendigkeit von Großprojekten verteidigen, die die Wohlstandsfunktion von Atomkraft hervorheben, die die Menschenrechtsfeindlichkeit vieler Aspekte des Islam nicht gegen den Menschen, sondern gegen die Ideologie gerichtet aufzeigen - sie alle werden in den Rassismus-Topf geworden. Die Medienstudie über Online-Portale hat gezeigt, wie weit die Medienkonzentration schon ist. Und sie hat offengelegt, dass die Politik dieser Konzentration durch Anbiedern auf maximale Weise entspricht.

  • "Linke Gewalt" ist gut...

    Maos Massenmorde sind keine genozidalen Handlungen gewesen, auch Stalin wollte ja eine bessere Welt. Aber sogar den türkischen Rassismus kann man hinter Hitlers Rassenwahn verstecken. Das Meinungsklima in Deutschland wird extremer. Normale Standpunkte und Diskussionen sollen verboten werden. Dies war in den Zeiten der Weimarer Republik ebenso. Der Beginn einer medialen Gleichschaltung unter Hugenberg führte zu einer Saat der Entpluralisierung, der Meinungsunfreiheit. Aber wenn es von links ist, dann steht es ja für eine gerechtere Welt. Während der Rassismus die Ausradierung von ganzen Völkern offen verfolgt, so ist ja "links" ganz anders. Oder etwa nicht? Die linke Herstellung des neuen, "guten" und gerechten Menschen führt genauso in den höllischen Ofen wie der profane Rassismus der Dummbeutel. Aber in Deutschland will man das nicht wahrhaben. Die inhaltslose Antifa-Floskel führt zur Entschuldigung jedweder Gewalt außer "rassistischer" - eine bedenkliche Entwicklung

  • Air France-Todesflug 447: Dramatischer Kampf gegen den Strömungsabriss

    Die Geschwindigkeitsmesser waren die Hauptursache für den Geschwindigkeitsverlust und damit verbundenen Strömungsabriss (Stall) des Air France-Fliegers 447. Als direkte Reaktion auf den Verlust des Autopiloten, der sich bei widersprüchlichen Geschwindigkeitsmeldungen selbst abschaltet, zog der Co-Pilot die Maschine steil nach oben. Damit verbunden ist ein erheblicher Geschwindigkeitsverlust. Die Maschine geriet in eine Schräglage und verlor 3000 Meter pro Minute, ohne Chance auf Recovery. Warum der Pilot nicht die alte Fliegerweisheit in einem Falle fehlender Geschwindigkeitsdaten (85 % Schub plus 5 Grad nose up) anwandte, bleibt unklar. Das Verhalten der Piloten muss noch genau analysiert werden. Aber hier könnten die Kosten eines zu stark digitalisierten Flugzeugs sichtbar geworden sein. Es bleibt zu hoffen, dass die richtigen Lehren aus dieser Katastrophe gezogen werden können.

    The BEA summarised the new findings After the autopilot disengagement:
    * the airplane climbed to 38,000 ft,
    * the stall warning was triggered and the airplane stalled,
    * the inputs made by the PF were mainly nose-up,
    * the descent lasted 3 min 30, during which the airplane remained stalled. The angle of attack increased and remained above 35 degrees,
    * the engines were operating and always responded to crew commands.

  • Deutsche wollen ewig leben...

    Geigerzähler ausverkauft, man kauft drei Wochen kein Rindfleisch wegen BSE, man geht nicht mehr in den Park, solang der Medienhype läuft wegen der Vogelgrippe, man isst kein Schweinefleisch wegen Schweinegrippe, jetzt ist sogar rot-grünes Vegetariertum gefährlich - was sollen wir noch machen? Selbstmord aus Angst vor dem Tode?
    Man merkt, dass dieses Volk krank ist. Dass die Staatsräson ewiger Schuld vielen auch entscheidungsrelevanten Personen jede Vernunft ausgesaugt hat. Man kriegt Angst um dieses feige, hysterische Deutschland. M. L. King sagte einmal: Wenn man nichts hat, wofür man sterben würde, dann lohnt es sich nicht mehr zu leben.
    Die deutsche Sattheit hat krank und blind gemacht. Ein Lebenssinn, eine vernünftige Idee fehlt. So ist Empörung über rechts, sich selbst, das Deutsche schlechthin der einzige Sinn. Er neurotisiert viele Seelen und lähmt selbige. Armes Deutschland, trostlos im eigenen Selbstmitleid gefangen...

  • Das bekannte Mediengeheimnis

    80 % der Inhalte von Online-Portalen ist aus einer einzigen Quelle, von Agenturen. Bei Printmedien ist der Prozentsatz nicht so hoch, aber das Prinzip ist dasselbe. Wir leben in einer Welt der Medienkonzentration, obwohl uns die vielfältigen medialen Formen des Internets etwas anders vorgaukeln. Warum ist das so? Weil sich eigene Recherche für Journalisten nicht mehr lohnt. Sie können davon kaum leben. Deshalb kopieren sie fleißig, ändern ein paar Worte und schreiben ihren "Redakteursnamen" darunter. Für die Meinungsvielfalt ist das ein Disaster. Man kann das an Themen wie Atomkraft einfach nachvollziehen, denn die Hysterie breitete sich aus wie eine Welle, WEIL ES KAUM MEHR DIE VOM BUNDESVERFASSUNGSGERICHT GEFORDERTE EXTERNE MEINUNGSVIELFALT gibt. Insofern bestätigt die Studie nur klar nachvollziehbare Mechanismen. Die Monopolstellung manchner Gatekeeper ist größer geworden - leider!

  • Kennedys Aufstieg und Fall von Zivilisationen

    Wer seine Werte verleugnet, der hat bald keine kommunale Basis mehr. Dies ist eine zivilisationsgeschichtliche Ableitung aus historischen Studien von Gibbon bis Paul Kennedy. Der Aufstieg und Fall von Zivilisationen wird zwar oft rein ressourcenorientiert dargestellt, indem die imperiale Überforderung von Nationen ins Zentrum gerückt wird. Aber Ressourcen müssen aktiviert und aktualisiert werden. Dazu bedarf es einer Wertbasis, die Menschen motiviert, ihre Talente gewinnbringend FÜR eine Gesellschaft einzubringen. Wer nur fragt, was er bekommen kann, der trägt eben nichts bei zum Wohle der Gesellschaft. Leider wird von Vielen der Staat - gerade in Deutschland - als Dienstleister zu sehen, den man bedingungslos aussaugen kann, ohne moralische Skrupel. Steuerhinterziehung wird als in angesehen, so ergab unlängst eine Allensbacher Umfrage. Ein bisschen Steuern sind OK, aber es liegt in meinem Gutdünken, wie viel. Solidarität und repräsentative Demokratie sehen anders aus. Im Römischen Reich und anderen Hochkulturen begann der Abstieg, als sich mehr Gedanken über "sexuelle Experimente" gemacht wurden als über den Aufbau und Erhalt gesunder Familien. Wer dann jede Kultur verleugnet, der kann auch nicht verhindern, wenn andere Kulturen dieser Nation den Garaus machen. Nicht alles kann mit der ewigen deutschen Schuld erklärt werden, aber Vieles. Aus Schuld, nicht aus Vergebung zu handeln ist aber genau der falsche Ratgeber...

  • Deutsche Volkspädagogik unwirksam

    Das Aufhängen des Thilo Sarazzin ist noch nicht vollzogen worden. Auch ist sein Einfluss nicht begrenzt worden. 70 % der Türken kennen ihn nicht und regen sich nicht über ihn auf. Nur die pädagogische Fünfte Kolonne ereifert sich und macht aus jedem Islam-Kritiker einen Faschisten. Die Brechtsche Maxime "Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen" wird auf US-Sektierer bezogen, nicht aber auf pakistanische Fundamentalisten. Alles Opfer des Kolonialismus. Und wer Bahngleise zerstört, ist ja ein Revolutionär, dessen "Mut" zu bewundern ist. Ohne Wilders und so wäre eine schöne neue Welt da. Eine Welt voller sozialistischer Marionetten. Für gute Luft, aber auch für Kippen und Mariuhana, am Besten gratis. Nein, stimmig ist das Weltbild der Volkspädagogik nicht...

  • Die Prinzipienlosigkeit der Union - die geklonte Merkel

    Mit Hilfe von persönlichen Beratern und Coaches ist Angela Merkel an die Spitze der Macht gekommen. Und in klassisch machiavellistischem Sinne versucht sie, durch Konformismus, Sich Drehen und Wenden diese Macht zu verteidigen. Dass diese Person das Erbe einer großen Partei, die von Adenauer über Barzel bis Bernhard Vogel über kluge Köpfe verfügte, dabei versenkt, interessiert sie nicht. Dass viele Unionspolitiker aus der Politik geflohen sind, mag ein Symptom für die unglaubliche Flachheit sein. Angie, das Mädchen mit den SMS, nein, sie ist keine gute Kanzlerin. In der großen Koalition hat sie von Steinbrück und Steinmeier gelebt, jetzt ist sie blank, weil sie nur Narzissten aus der FDP als kongeniale Absturzpartner hatte. Ein neuer Konservativismus muss über andere Figuren erfolgen!

  • Das merkwürdige Rechtsverständnis von links-grün

    Die Grünen nehmen überall das Gute. Wohlstand ja, Beamtenabsicherung, die durch Wertschöpfung finanziert werden muss, auch gerne. Aber ja keine Investitionen in eine verletzliche HighTech- und unvermeidlich auch Risikogesellschaft. Das Bild der Welt des Wohlstands mit Sonnenblume scheint bei vielen Menschen unangreifbar zu sein. Das Schlimme: Diese strategisch wohl plazierten Pädagogen reden den Schülern ein, dass die Welt so einfach sei. Wenn die Kapitalisten entwaffnet und die Rechten besiegt sind, dann haben wir die "gute Welt". Leider ist das nicht der Fall. Zu einem ökologisch einfachen Weltbild gehört auch ein Feindbild, die Rechten und Ewiggestrigen. Wer der Polizei und dem Gewaltmonopol des Staates eine hohe Bedeutung für die Stabilität des Gemeinwesens zuweist, der ist schon wieder auf den Spuren der Sturmabteilung. Genauso ist es mit der reflexhaften Schuldzuweisung bei "rechten Verbrechen". Wird das Abfackeln von Autos durch Autonome als revolutionärer Reflex verteidigt, so wird jedem Verbrechen, bei dem Ausländer auch mal Opfer sind, der Anstrich eines politisch motivierten rechten Verbrechens gegeben. Nein, das reicht nicht als Weltbild, es ist einfach und verdrängt Probleme

  • Strategische Realitätsverleugnung im Umgang mit dem Islam

    Es ist notwendig, inhaltsanalytisch und diskursanalytisch an die Mechanismen der Integrationsdebatte heranzugehen. Dabei wird schnell klar, dass von allen Seiten der Debatte schnell auf Verschwörungstheorien zurück gegriffen wird, die eine einfache manichäische Welt aufbauen. Es gibt geheime Zirkel, die jeweils homogene Blöcke des Bösen bilden. Diese Weltsicht ist pathologisch und durch persönliche Probleme oder mangelnde Bildung zu erklären.
    Doch es gibt in Bezug auf die Debatte um den Islam durchaus klare Strategien, die das Problem Islam umgehen wollen. Das Motto lautet: Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun"
    Das heißt: Formal greifen die Kritiker der Islamkritiker lieber ihre Gegner an als sich mit dem Gegenstand der Kritik auseinander zu setzen. Denn es ist sicher nicht das einfachste, viele Standpunkte des Islam zu verteidigen aus der Sicht einer modernen liberalen Perspektive. Statt dessen gibt es die Pauschalanalysen, die Islamkritiker homogenisierten "den" Islam, sie verachteten deren Kultur, sie suchten nur negative Integrationsbeispiele etc. Diese Perspektive ist falsch. Denn Islamkritiker wissen sehr wohl, dass der Islam als Religion mit nationalen, ethnischen und kulturellen Eigenarten verbunden wird. Die Manifestationen der Religion in verschiedenen sozialen Kontexten ist sehr divers, aber insgesamt bildet der Islam den wachstums- und innovationsschwächsten Raum der Welt. Und nach diesen Ursachen zu fragen, das verbietet sich aus Sicht der Kritiker der Islamkritiker (KdIK). Oder der Kapitalismus ist in der vulgärmarxistischen Spielart an allem schuld! Der Realitätsschock wird noch kommen. Wir waren alle Widerständler, wird man wirklich wieder sagen, wie schon man in der deutschen Geschichte

  • Air France-Todesflug 447: Kein Pilot im Cockpit

    Der Todesflug der Air France zeigt eine Fehlerkette, die technisches Versagen und menschliches Versagen kombiniert. Denn die Maschine, die ein Gewitter umfliegen wollte, geriet dadurch in einen Strömungsabriss, dass die Geschwindigkeitsmesser eingefroren waren. Dies war bei den Thales-Pitots schon öfter der Fall gewesen. Aber gab es, wenn der Pilot zum Zeitpunkt des Stalls nicht im Cockpit war, keinen erfahrenen Co-Piloten im Cockpit? Kann man eine Maschine einfach im Autopilot-Modus fliegen lassen?
    Dass die Maschine in einen starken Steigflug geriet, wodurch sich die Geschwindigkeit bei dem Gewicht unzulässig verringerte und dadurch ein Strömungsabriss zustande kam, ist eine große Tragik. Aber auch für eine solche Fehlsteuerung gibt es Simulatortrainings. Doch nachts war eine schnelle Koordinierung der Handlungen wohl kaum mehr möglich.

  • Politischer Abstieg von schwarz-gelb

    Der Abstieg der CDU, erst recht der FDP ist unvermeidlich. Auch, wenn rot-grün teilweise abstruse Zukunftsmodelle entwickeln, die sich als wenig nachhaltig erweisen werden, so ist die Krise der Bürgerlichen manifest geworden. Das ist gut so! Mehr als schlechter Populismus ist der Union zuletzt nicht gelungen. National zerstritten, international als UN-Blockierer blamiert, europäisch als Ausverkäufer deutscher Stabilitätsinteressen - der Absturz allein bringt Heilung, so muss die Union entweder eine Rückbesinnung auf Werte durchführen oder sich durch eine Gesellschaft schadhafter "Gleichheit" ablösen lassen...
    Die Union spielt die schlechteren Grünen, während die FDP alle liberalen Werte an sich aufgegeben und zu der oft beschimpften Klientelpartei wurde. In der Union rumort es, denn die Konservativen merken, dass die ökologischen Ambitionen der Grünen mit einem verschwurbelten Multikulti-Weltbild verbunden werden müssen, die zu einer Gesinnungs- und Ökodiktatur führen müssen. Die Grünen mit ihren starken Beamtenkadern sind die eigentlich Privilegierten, die so tun, als könnten sie von einer leistungs- und wirtschaftsfreien Gesellschaft leben. Und viele in der Union machen dabei mit. Da lohnt es sich nicht, sie noch wählen. Da hilft nur der Weg ins unpolitische Asylum...

  • Gülen: Islam-Medienimperium in Deutschland

    Die absurde Verteidigung zahlreicher islamischer Merkwürdigkeiten, die mit einer modernen liberalen Gesellschaft nichts zu tun haben, haben Methode. Und erklärbar ist die willfährige Affirmation durch viele Leitmedien nur mit zwei Vermutungen: Ein abstruses Weltbild führt zu einer Fehlwahrnehmung dieser "Religion" oder die Sender solcher "Botschaften" zahlen gut dafür, dass ihre Missionen verbreitet werden.
    Eine politisch-religiöse Bewegung des türkischen Religionsgelehrten Fethullah Gülen durchsetzt Medien und Schulsysteme. Der aus dem Libanon stammende Islamwissenschaftler Ralph Ghadban bewertet die Gruppierung folgendermaßen. Die Welt zitiert: "Unter dem pseudo-modernistischen Lack steckt eine islamistische Auffassung“, schreibt er und fürchtet, durch ihre perfekte Geheimbündelei seien die Fethullahci vermutlich „unfassbar“.
    Doch zahlreiche deutsche Schulbehörden feiern den Versuch dieser "Bewegung", religiöse Identität mit Bildung und Integration in die säkulare Umwelt zu verbinden. Wie sich der Unfehlbarkeitsanspruch einer Religion, der nie aufgegeben wird, mit Bildung und dem Leben in einer liberalen Gesellschaft verbinden lässt, darüber denkt lieber keiner nach.

  • Moscheebau - keine Reziprozitätsforderungen

    Eine allgemeine liberale Gesellschaft lebt von den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, Rechtssicherheit und Reziprozität in Rechten und Pflichten. Doch bleibt dieser Ansatz hypothetisch, da historische Bedingtheiten die Möglichkeiten hierzu von vornherein begrenzen. Doch wenn Reziprozität als Begründungsprinzip ausgesetzt wird, dann wird es gefährlich. Ein gutes Beispiel ist der Umgang mit der Türkei, ihrem "Menschenrechtsverständnis" und ihrem Umgang mit Minderheiten und Religionen. Werden in Deutschland Straßen mit türkischen Flaggen übersät, Moscheenbauten obskurster Art gefeiert und Regelverstöße durch Migranten aus bestimmten "Kulturräumen" mit Diskriminierung gerechtfertigt, so wird in keiner Weise danach gefragt, wie in den Herkunftsländern dieser "Rechtgläubigen" mit unserer Kultur umgegangen wird. Eine einseitige Toleranz ist Wasser auf die Mühlen derer, deren Religion die Unterwerfung zum Hauptwert ausruft. Wie gut, wenn sich die Ungläubigen von selbst ergeben. Die "Toleranzgesellschaft" ist einfach zu faul und bequem, um sich mit diesen Zusammenhängen zu beschäftigen.

  • Deutsche Regulierungsabsurditäten

    Es soll eine Restaurantampel geben. Restaurants sollen in ihrer Hygiene nach grün, gelb und rot bewertet werden. Bereits die Pflegeampel für Altenheime ist ein grandioser Fehlschlag. Regulierung ohne Prüfung, Rufmord statt Kontrolle, Gewissensberuhigung statt sinnvolle Maßnahme. Denn die Bewertungskriterien sind nie klar, die Transparenz nie gegeben. Statt dessen kann eine Bewertung den Ruf von Gastwirten über Jahre ruinieren. Die Regulierungswut, die dem menschlichen Bewertungsvermögen, dem Common Sense des Kunden missbraut, kennt keine Grenzen. Die Volksverdummung und Pseudopädagogik verändert nichts zum Guten - im Gegenteil. Die Bestechung wird zunehmen, und bestimmte "Kulturkreise" werden sicherlich bevorzugt...

  • Günter Blamberger - Kleist (Biographie zum 200. Todesjahr) - Rezension

    Heinrich von Kleists Leben und Werk erlangte erst durch sein suizidales Ende die ihm gebührende Prominenz. Dies ist die zentrale Aussage der Biographie Heinrich von Kleist von Günter Blamberger, Professor für Germanistik an der Universität Köln und Präsident der Kleist-Gesellschaft. Glänzend stellt der Autor das instabile Leben Kleists im Kontext des ebenso orientierungslosen Preußens dar, das unter den Napoleonischen Niederlagen und seiner eigenen Reformunfähigkeit litt. Externe und interne Wahrnehmungsprozesse bestimmen die Literatur Kleists, die provoziert, dekonstruiert und methodisch hoch innovativ ist. Aber erst die Philosophie Nietzsches lässt die Genialität Kleists, so Blamberger, endgültig an die Oberfläche kommen.

    Der Ausbruch aus Standeszwängen

    Heinrich von Kleist ist der Prototyp eines Menschen, dessen innere Anlagen und Wünsche nicht in ihr Umfeld passen. In der klassischen Profession des Militärs findet Kleist ebenso wenig ein Zuhause wie in dem danach angestrebten Feld der Akademia. Diese erweist sich, so Blamberger, für den jungen Mann als zu flach und ohne praktische Anwendungskraft. Der beruflich orientierungslose Kleist ist zwar auf dem Weg zu einer Liaison mit seiner Verlobten Henriette von Zenge aus der Nachbarschaft, zu mehr als zu einer „Brieffreundschaft“ reicht es für den ruhelosen Kleist aber nicht. Die Liebesbriefe machen aus Henriette ein Objekt von Kleists Idealvorstellungen der Liebe, mit realer Affektion hat die Beziehung wenig zu tun. Blamberger zeigt, wie dieses emotionale Defizit auch Einfluss auf die Ziellosigkeit in Kleists Werken nehmen wird.

    Die umstrittene Reise nach Thun

    Großen intellektuellen Einfluss auf Kleist hatte der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau. Sein Leben lässt sich mühelos in Rousseaus Roman Emile wieder finden. Zwar reiste Kleist, aber nicht in dem Sinne, wie dies klassische Schriftsteller seiner Zeit wie Goethe oder Schiller getan hätten. Seine Reise war mehr in sein Inneres, meint Blamberger. So reiste der orientierungslose Adlige in den Jahren 1800 bis 1802 herum. Er schwankte zwischen der Obligation einer „standesgemäßen“ bezahlten Stellung im preußischen Staatsdienst und der Verachtung dieser Konventionen hin und her. Kleist entschied sich in einem kleinen Haus am Thuner See, Schriftsteller zu werden. Dabei bot er seinem Freund Ernst Heinrich Adolf von Pfuel, den er in einem preußischen Infanterieregiment kennen gelernt hatte, eine homoerotische Beziehung an – vergeblich. Blamberger zeigt, dass Kleist insgesamt ein Problem mit seiner Sexualität hatte. So traf er zum Beispiel medizinische Maßnahmen gegen eine mögliche Impotenz.

    Schreiben als aggressive Sublimationsstrategie

    Das Leben, das er nicht zu Ende leben konnte – Kleist tötete sich selbst – findet sich in der Absurdität seiner Werke wieder, die kein Telos, kein historisches oder moralisches Ziel aufweisen. Das Fragmenthafte seines Lebens wird fast intuitiv, so der Autor, auf seine Stücke übertragen. Hätte seine Schreibkunst mehr Anerkennung vor seinen Zeitgenossen gefunden, dann wäre seine Schaffenskraft noch erheblich größer, weil sein Leben länger geworden, ist Bamberger überzeugt. Unvoraussehbare und motivlose Gewalt wird von Kleist häufig in seine Werke eingeflochten und schockt den Betrachter, der in der Regel auf der Suche nach Konsistenz und Sinn beim Wahrnehmen eines Stückes ist. Im Stück Die Familie Schroffenstein treibt Kleist eine sinnlose Gewaltspirale auf den Höhepunkt, am Stück Robert Guiskard, das das Leben eines Normannenherrschers darstellen soll, scheitert er.

    Das kranke Preußen als Spiegelbild seiner selbst

    Zeit seines Lebens leidet Kleist unter der Lähmung Preußens, dessen Rückständigkeit in der dramatischen Niederlage von Jena und Auerstadt gegen Napoleon kulminiert. Insofern, so zeigt der Autor, ist Kleist von einem extremistischen Patriotismus geprägt, der literarisch in der Hermannschlacht http://www.kleist.org/texte/DieHermannsschlachtL.pdf seinen pointiertesten Ausdruck seinen Ausdruck findet. Blamberger wertet Die Hermannschlacht als Propagandastück, das zu einer Volkserhebung gegen Frankreich jenseits aller Partikularinteressen in Preußen aufrufen will. Der Spielraum für die Interpretationen der Hermannschlacht ist breit. So kann laut Blamberger das Stück als Gewaltverherrlichung ebenso interpretiert werden wie als Kritik an der Inhumanität des Krieges. Doch insgesamt überwog in der deutschen Rezeption lange die Instrumentalisierung der Hermannschlacht für deutsch-imperialistische Ziele, nicht nur durch die Nationalsozialisten. Kleist selber erlebte den Sieg der Allianz unter Beteiligung Preußens gegen Napoleon nicht mehr. Sein Selbstmord datiert auf den 21. November 1811, als er sich am Stolper Bach bei Berlin mit einer Begleiterin erschoss.

    5 Thesen über „riskante Bewegungen“

    Blambergers Biographie versucht weniger, historische Lücken zu füllen als eine postmoderne Interpretation Kleists als „Projektemacher“ zu leisten. Dies gelingt, denn Blamberger zeigt die Bindungslosigkeit des Denkers strukturiert auf: Erstens löst Kleist die Verbindlichkeiten seines eigenen Standesmodells auf, zweitens zeigt sich in seinen Werken die Faszination an Augenblicken des Kontrollverlusts durch dramatische Ereignisse, drittens orientiert sich Kleist an den spontanen Bewegungen im Wettkampf, viertens geht es bei Kleists Literaturtheorie um einen kreativen, post-rationalen Prozess der Unberechenbarkeit und fünftens ist Kleist ein Wirkungs- und Produktionsästhetiker, der in seinen Novellen und Dramen zum Krisen- und Katastrophenspezialisten mutiert. Kalkulierbar war in diesen persönlichen und intellektuellen Unwegbarkeiten nur sein persönlicher Abgang, sein Freitod, ein voluntarischer Akt, der ihm posthum Berühmtheit einbrachte.

    Anspruchsvoll und originell

    Dem Autor gelingt eine umfassende Darstellung des Lebens und Werks Kleists. In postmodernem Design und einem elaborierten, aber flüssigen Schreibstil wird die provisorische Existenz Kleists lebendig. Hilfreich ist auch, dass Blamberger in die zentralen Werke des Schriftstellers einführt, so dass die Biographie auch für Kleist-Neulinge zu einer fesselnden Lektüre wird. Zum 200. Todestags Kleists ist mit diesem Buch ein großer Wurf gelungen.

    Günter Blamberger: Heinrich von Kleist – Biographie. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011 ISBN-10 3100071115. ISBN-13 9783100071118 Gebunden, 688 Seiten, 24,95 EUR.

  • Deutsche dürfen nicht leben, weil sie sterben müssen

    Der gute Deutsche hat ein Gefecht mit dem Herrn. Er will sich nicht damit abfinden, dass wir sterben müssen (Psalm 90,12). Statt dessen wollen wir alt werden, Wohlstand haben, ewige Gesundheit genießen und dazu noch eine "hohe Moral" postulieren. Ja, der Deutsche sichert sich mit allen möglichen Versicherungen gegen alle denk- und undenkbaren Verwerfungen des Lebens ab. Wie kann man nur die Idylle in Frage stellen? Dazu bedarf es einer anti-empirischen Scheinwelt, aber man kann einiges tun, um diese aufrecht zu erhalten.
    Der Test der Atomkraftwerke ist so Indiz für diesen Flatrate-Vollversicherungsanspruch zum Leben. Die Atomkraftwerke sind also nicht gegen den Weltuntergang gewappnet. Warum nicht? Das ist nicht nachhaltig und verantwortungslos. Eine Frechheit! Und nicht gegen Terroranschläge mit Flugzeugen, die wir unseren Kulturbereicherern ja durchaus zutrauen? Das geht schon gar nicht? Warum schützen wir uns nicht genügend vor uns selber? Ja, der Deutsche, der hat nach dem Krieg gelernt, der will wieder Rousseauscher Urmensch werden, aber er will das mit allen wohlstands- und gesundheitsmäßigen Services...

  • Die ungleiche Gleichheit der Lebensverhältnisse

    War es billiger Populismus, der Angela Merkel dazu trieb, die Arbeitsmoral der Südeuropäer zu kritisieren? Nein, sondern es hat mit Wahrheit zu tun, wenn man sich die Kennziffern der Arbeitsproduktivität anschaut. Und ein griechischer Kollege sagte mir: Zwar haben wir weniger Urlaub als in Deutschland, aber griechische Beamte haben im Prinzip immer Urlaub.
    Ein Maß an Arbeitsdisziplin, dass wir uns mit Stechuhr bis zur psychischen Deformierung aufoktroyieren, ist in Südeuropa selten, wenn man von Multinationalen Players absieht. Auf jeden Fall hilft es nicht, hier einen Diskurs über eine abermaligen Verlängerung der Rente auf 69 zu schwadronieren und in Griechenland Vermögen des Staates trotz Überschuldung nicht anzutasten. Es ist fatal, wenn man deutsche Renten kürzen will, um südeuropäische Schulden zu bezahlen. Das erinnerte an die Inflation von 1923. Diese Folgen kennen wir. Ein Volk lässt sich nicht einfach enteignen...

  • Die Gelehrtenstube muss geleert werden

    Es ist erschütternd, welche weltfremden „Experten“ einen großen Einfluss auf die öffentliche Meinung nehmen dürfen. Die Welt der Jens Jessens und der Patrick Bahners ist klein, aber sauber, verallgemeinerungsfähig, abstrakt, diskriminierungsresistent – das Sollende statt dem Seienden. Jetzt ist es nicht verwerflich, wenn man sich normative Ziele setzt und auch Einfluss dafür zu nehmen versucht. Verwerflich ist es allerdings, wenn man aus SEINEN Normen eine Gesinnungsdiktator entwirft, und das noch von prominenter Stelle, der sich alle „Sterblichen“ zu beugen haben. Feuilletonisten meinen, das Volk intellektuell und moralisch erziehen zu müssen. Selbst von der Oxford University direkt in den bequemen Redakteurssessel, ohne in der Weltwirklichkeit recherchieren zu müssen, das ist nett, aber es trägt nicht zur gesellschaftlichen Aufklärung und Veränderung bei. Es entsteht ein Kartell an Abgehobenheit, das erheblichen gesellschaftlichen Schaden verursacht. Sei es der EURO-Rettungsschirm, seien es Integrationspolitik etc. – ein Neuaristokratismus im Namen der Volksnähe hat sich eingeschlichen und gehört abgeschafft.

  • Bahners in München – schlimmer als erwartet

    Was einem in der Evangelischen Stadtakademie an brachialer Humorlosigkeit, Langeweile, Sozialempörismus und Gutmenschentum begegnete, war für den Blutdruck schwer zu verkraften. Wie ein gescheiter, aber völlig uncharismatischer, redeunbegabter und zu einer verfehlten Harmoniesucht neigender Patrick Bahners zum Chef des Feuilletons der „anspruchsvollsten“ deutschen überregionalen Zeitung werden konnte, das bleibt wohl das Geheimnis gewisser Kreise, die ihr selbstreferentielles Journalistensystem bilden. So, wie Bahners es mit formalen Kritiken gelang, inhaltliche Aspekte des Islam vermeiden zu können, so war sein Buch eine Sequenz an rechtspositivistischen Worthülsen. Die Elemente des Buchs von Bahners:
    • Kontextlose Rechtsdiskurse offenbaren die Wahnhaftigkeit der meisten deutschen Landesparlamente, die das Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichts in diskriminierender Weise in Landesgesetze gegossen haben
    • Die deutsche Politik hat gezielt ein Meinungsklima des Generalverdachts gegen den Islam erzeugt
    • Alle Islamkritiker gehen generalisierend von „dem Islam“ aus. Damit werden fromme Muslime mit Islamisten in einen Topf geworfen
    • Als Hetzer gegen die Religion des Friedens wurden in einem Atemzug Ralph Giordano, Necla Kelek, Henryk Broder und Thilo Sarazzin genannt, dazu PI und Pax Europa.

    Natürlich trug die Stimmung in der evangelischen Akademie nur dazu bei, die „Thesen“ Bahners zu unterstützen. Genügend Kopftuchdemonstrantinnen waren gekommen. Immerhin, wenn alle Muslime zu Vorträgen gingen, wären wir schon einen Schritt weiter! Die selbstgratulatorischen Attitüden von Feulletonisten wie Bahners und Steinfeld sind ein Versuch der großen „Volkspädagogen“, das ach so rassistische, dumme, intolerante Volk zum Guten zu erziehen. Die dazu notwendige Empirieflucht ist ihnen gut gelungen.

  • Der Antisemitismus der Linkspartei

    Eine Homepage der Linken zeigt einen Davidstern mit einem Hakenkreuz. Mitglieder der Linken stehen vor Supermärkten und proklamieren: „Kauft keine israelischen Waren“. Implizit stellen linke Politiker auf Kommunalebene das Existenzrecht Israels in Frage. Die Linkspartei legitimiert Angriffe auf israelisches Territorium. Sie heißt den Antisemitismus der "Freiheitsbewegung" in den arabischen Ländern gut.
    Aber wie kann man das denn kritisieren? Sind die Israelis nicht die Faschisten der Neuzeit, wie das einige Linke kolportieren? Die Kritik am Antisemitismus der Linkspartei, ist er nicht diskriminierend?
    Nein, die "gerechte" Welt der Linken, der maostische neue Mensch, es sind Konzepte die teuer erkauft sind und in ihren politischen Implikationen einem zynischen Rassismus nichts nachstehen. Es ist Zeit, den nihilistischen anti-humanistischen Ansatz der Linken als solchen zu entlarven.

  • Terrorismus - Folge eines Sinnvakuums

    Über die Morphologie des Terrors wurde viel geschrieben. Für die Einen ist es eine Strategie der Schwachen, ein Aufschrei der Hilflosen - für die anderen ein Ausdruck eines Nihilismus, einer fehlenden Wertebasis, einer Verweigerung der Annahme des Geschenks des Lebens. In der einen oder anderen Form wird es den Terrorismus als Amoklauf, als Guerrilla-Krieg etc. geben. Als Großideologie mit einer alternativen "Zukunftsvision" hingegen hat der Terrorismus nach dem Ende Bin Ladens ausgedient, zumal die Heuchelei und Bigotterie des Terror-Chefs auch die dümmsten Nachfolger kuriert haben dürfte. Terror wird es immer geben, aber eben keinen Terrorismus von strategischer Bedeutung. Das ist auch das Ergebnis kluger und intellektuell überlegener Aufklärung, die von den "Liberalen" ja so gern kritisiert wird...

  • Rigider Islam und der Faktor Heuchelei

    Der besonders fromme, pietistische Mensch, der sich "rein von der Welt" halten will neigt zu Bigotterie und Realitätsverleugnung. In einem erhellenden Artikel in der WELT zeigt Clemens Wergin auf, wie selbst die größten Moralprediger zu armen sexabhängigen Toren geworden sind. Das Beispiel der Pornos, die bei Bin Laden gefunden wurden, sind in islamistischen Kreisen genauso wenig eine Seltenheit wie die verdeckten sexuellen Praktiken "konservativer Christen". Der Mensch, der den Hammer hängt, der fällt tief. Denn ein moralistisches Regelsystem bringt die menschlichen Instinkte nicht unter Kontrolle. Es ist ein Irrtum, fehlende Reife durch Abschreckung, Verdeckung (Schleier, Burka) oder Verdrängung unter Kontrolle bringen zu wollen. Die arabischen Herrscher, die von ihren Untergebenen strengste Pietät gegen Strafe fordern, lassen es gewaltig krachen. Wenn Frau Schavan von der beeindruckenden "muslimischen Frömmigkeit" spricht, dann zeigt das, über wie wenig Weisheit und Einsicht sie verfügt. Denn diese Zwänge, diese Triebunterdrückung statt Triebzivilisierung, führt viele Muslime zu Frust und Gewaltausbrüchen. Das ist kein billiger Freudianismus, sondern eine auch von moderner Forschung bestätigte Korrelation. Eine Religion der Vereinfachung der Welt mag für viele Menschen wichtig sein, ein Leitfaden zur Heuchelei ist jedoch schädlich!

  • Türkeifahnen wurden abmoniert - gut so

    Das mussten der Würzburger OB erst einmal schlucken, als die Würzburger Innenstadt beflaggt aussah wie ein Reichsparteitag - auf Türkisch. Die naiven Politiker und Integrationsfanatiker in unserem Lande haben nicht verstanden, dass viele Türken einem primitiven Nationalismus fröhnen, den wir in unserem Lande eigentlich verachten. Nur bei Migranten, die dürfen das. Aber es war zu übertrieben, was sich die Türken hier geleistet haben. Jubeln beim Sprengen von Mahnmalen der Armenier, eine "Sonderbehandlung" für Minderheiten im eigenen Lande - in Bezug auf die Türkei sind die Deutschen auf zwei Augen blind. Hoffentlich lernt man von diesem Flaggenexzess, dass die Loyalität der meisten Türken, nach Umfragen 70 %, der Heimat gilt. Die Liebe zu Deutschland, die gilt einzig und allein dem Sozialstaat. Ich kenne lobenswerte Ausnahmen bei mir um die Ecke, die diese Einstellung verurteilen. Aber auch für Europa sind diese Türken kein Gewinn.

  • Islamunterricht - wie die HJ

    Alle Christen und Juden sind Verräter! Islamunterricht, das ähnelt der HJ-Konditionierung!!!

  • EU = Empörungsunion in der Krise - einige Gründe

    Die Europäische Union hat sich von einer intergouvernementalen Organisation zur kooperativen Sicherung der Interessen seiner Mitgliedsstaaten zu einem Bürokratieapparat gewandelt, der sein "Staatsvolk" mit immer absurderen Normen und "Toleranzregeln" entmündigen möchte. Anstatt, dass die hohen Einnahmen für Zukunftsinvestitionen und den Aufbau einer realistischen sicherheitspolitischen Eingreiftruppe eingesetzt werden, werden sie für "gesellschaftspolitische Experimente zum Schutz von Minderheiten", zur Besetzung propagandistisch einseitiger "Integrationslehrstühle" sowie für leistungsfeindliche Umverteilungsmaßnahmen eingesetzt.
    Die Europäische Integration war historisch notwendig und wünschenswert. Und sie als Realunion vielen Mitgliedern zu Wachstum und Fortschritt verholfen hat. Sicherheitspolitisch aber hat die NATO Europa nach dem Krieg stabilisiert. Wirtschaftspolitisch hat die Homogenisierung von Standards zu einem Wohlstandszuwachs beigetragen. Dieser basierte aber auf der Zugkraft ihrer NATIONALEN Mitglieder. Die Entwicklung der "Brüsselisierung" bringt die Union zu Recht in eine gewaltige Krise:
    * Die Eurokraten sind weit besser bezahlt als ihre nationalen Kollegen und genießen weitere Privilegien
    * Intransparente Rechtsakte delegitimieren auch gute Gesetzesinitiativen aus Brüssel
    * Die Eurokraten verstoßen gravierend gegen das Subsidiaritätsprinzip, indem sie so viel Macht wie möglich an sich reißen wollen
    * Als Transferunion innerhalb der Eurozone werden die starken Mitglieder der Union geschwächt, was zu einem permanenten Wohlstandsverlust führen wird.
    Die Grenzkontrollen der Dänen sind ein symbolischer Akt, der diese Entwicklungen aufs Korn nimmt. In diesem Sinne haben uns die Dänen einen wichtigen Dienst erwiesen!

  • Die Soziologie der Verantwortungslosigkeit schürt die Gewalt

    Für Elfenbeinsoziologen sind Gewalttaten von Minderheiten "Hilfeschreie". Aber nur diesen "Hilfeschreien" kommt Aufmerksamkeit zu, nicht den Hilfeschreien der Opfer. Im Gegenteil: Der deutsche Feuilletonist macht den deutschen Spießer-Rentner verantwortlich, wenn er verprügelt wird. Die Gewalt von Migrantengruppen, deren religiös-sexistisches Weltbild die Gewalt geradezu verherrlicht, wird als Multikulti gefeiert. Es ist einfach absurd, wie Soziologen die Gewalttäter einfach von der Verantwortung befreien. Ein Gedankenexperiment: Wenn jemand die Philosophie der Verantwortungslosigkeit bei Gewalt konsequent durchzieht, dann könnte er argumentieren: Die Gewalttaten der Nazis sind ja die Taten von durch die Inflation enteigneten Mittelschichten gewesen, die "Opfer" des Milieus waren. Sie konnten nichts dafür. Diese Argumentation will in Deutschland niemand. Aber sie stünde in der Logik der Entschuldigung der Gewalttäter, die ja "diskriminiert" werden.

  • Nationalismus ist verboten - nur nicht für islamische Staaten

    Die deutsche Sozialwissenschaft begründet ihre Toleranz des türkischen Nationalismus in Deutschland mit der "Unterdrückung der Unterschichten" und: "Die sind noch nicht so weit für unseren Kosmopolitianismus". Es ist schon unglaublich, wie gleichgültig man sich gegenüber dem Nationalismus in Deutschland von Minderheitengruppen zeigt. Zumal gerade der Halbmond der Türkei mit ungenannten historischen Verbrechen zu assoziieren ist. Nein, die Türkei soll in eine kranke EU rein, deren "Renationalisierung" man beklagt. Die Renationalisierung findet aber gerade in Ländern und unter (islamistischen) Ideologien statt, wo sie mit aggressivem und gewaltverherrlichendem Verhalten verbunden werden muss. Eine Farce sondergleichen...

  • Plagiate: Die fröhliche Wissenschaft (Nietzsche lacht)

    Die Lehrer vom Zwecke des Daseins (Aus: Die fröhliche Wissenschaft von Nietzsche)
    Ich mag nun mit gutem oder bösem Blick auf die Menschen sehen, ich finde sie immer bei einer Aufgabe, alle und jeden einzelnen insonderheit: das zu tun, was der Erhaltung der menschlichen Gattung frommt. Und zwar wahrlich nicht aus einem Gefühl der Liebe für diese Gattung, sondern einfach, weil nichts in ihnen älter, stärker, unerbittlicher, unüberwindlicher ist als jener Instinkt – weil dieser Instinkt eben das Wesen unserer Art und Herde ist. Ob man schon schnell genug mit der üblichen Kurzsichtigkeit auf fünf Schritt hin seine Nächsten säuberlich in nützliche und schädliche, gute und böse Menschen auseinanderzutun pflegt, bei einer Abrechnung im großen, bei einem längeren Nachdenken über das Ganze wird man gegen dieses Säubern und Auseinandertun mißtrauisch und läßt es endlich sein. Auch der schädlichste Mensch ist vielleicht immer noch der allernützlichste, in Hinsicht auf die Erhaltung der Art; denn er unterhält bei sich oder, durch seine Wirkung, bei andern Triebe, ohne welche die Menschheit längst erschlafft oder verfault wäre. Der Haß, die Schadenfreude, die Raub- und Herrschsucht und was alles sonst böse genannt wird: es gehört zu der erstaunlichen Ökonomie der Arterhaltung, freilich zu einer kostspieligen, verschwenderischen und im ganzen höchst törichten Ökonomie – welche aber bewiesenermaßen unser Geschlecht bisher erhalten hat. Ich weiß nicht mehr, ob du, mein lieber Mitmensch und Nächster, überhaupt zuungunsten der Art, also »unvernünftig« und »schlecht« leben kannst; das, was der Art hätte schaden können, ist vielleicht seit vielen Jahrtausenden schon ausgestorben und gehört jetzt zu den Dingen, die selbst bei Gott nicht mehr möglich sind. Hänge deinen besten oder deinen schlechtesten Begierden nach und vor allem: geh zugrunde! – in beidem bist du wahrscheinlich immer noch irgendwie der Förderer und Wohltäter der Menschheit und darfst dir daraufhin deine Lobredner halten – und ebenso deine Spötter! Aber du wirst nie den finden, [34] der dich, den einzelnen, auch in deinem Besten ganz zu verspotten verstünde, der deine grenzenlose Fliegen- und Frosch-Armseligkeit dir so genügend, wie es sich mit der Wahrheit vertrüge, zu Gemüte führen könnte!

    Die Plagiate-Jagd ist witzig. Denn sie offenbart, dass solche "Wissenschaft" wie Sozialwissenschaft oder Jura bei den derzeitigen Studienbedingungen keine solche ist. Professoren, die kaum Zeit haben, eine Magisterarbeit zu lesen, die nur die Einleitung und das Fazit einer Doktorarbeit lesen können, weil sie zwei Mal die Woche eine Halbtagssekretärin haben - das ist Bildung im Deutschland 2011! Nur lachhaft, dass die Leute sich über die Plagiatsfälle wirklich wundern!!! Naivität, eine deutsche Krankheit!

  • Dänischer "Rechtspopulismus" kritisiert

    Die Dänen packen zu. Sie achten peinlich genau auf die Einhaltung ihrer Souveränität. Sie wissen, dass, wenn sie die Lampedusa-Tunesier mit 21 Euro ins Land lassen, dass sie keine Top-Ingenieure ins Land bekommen. Das mag egoistisch klingen, ist aber der einzige Weg, um eine gezielte und kontrollierte Migration zu ermöglichen. Der SZ ist das wieder ein Dorn im Auge. Sie führt diese Maßnahme reflexartig wie ein Pawlowscher Hund auf Rechtspopulismus zurück:
    Nach demselben Muster hatte (die dänische Volkspartei) seit Ende 2001 unter anderem massive Verschärfungen beim Familiennachzug von Zuwanderern, die Halbierung der Sozialhilfesätze für diese Gruppe und immer neue Hürden für das Erlangen der dänischen Staatsbürgerschaft vorgeschlagen und stets weitgehend durchgesetzt. Es wäre gut, wenn das bei uns passieren würde. Denn Umfragen in türkischen Migrantenkreisen zeigen, dass man gern das deutsche Geld nimmt, aber weiter den Halbmond anbetet und den türkischen Ministerpräsidenten als eigentliche Autorität ansieht. Dann darf Erdogan gern Überweisungen nach Deutschland überweisen.
    Die einfache Welt der "toleranten" SZ. In "überlegener" Moral bekämpfen die Claqueure die Adligen und setzen sich für Migranten ein - gute Menschen, oder nicht???

  • Kann der Mensch mit Lügen und Verschweigen gut gemacht werden?

    "Migrationsforscher" wie Bade und Journalisten wie Bahners versuchen, das dumme Volk durch das Verschweigen von Tatsachen "tolerant" zu machen. Indem die Gefahren von rechts beschworen werden, ist jeder moralisch aufgewertet, der sich als "links" bezeichnet. Links sein ist in und kostet im Moment nichts. Aber wehe, man ist "rechts". Dann wird man gleichgesetzt mit zynischen Marionetten mit Stahlhelm und Stiefeln, die Minderheiten schlachten und niederschießen. Die mit "Fremden" nicht können, weil sie xenophob sind und Rassenreinheit wollen.
    Es stellt sich heraus, dass das Verschweigen libanesischer Gewalt zur Aufgabe und zum Verlust des staatlichen Gewaltmonopols führt. Bremen reagiert plötzlich hilflos. Das sozialtherapeutische Gehabe erweist sich als haltloses Geschwätz, das der Gewalt die Tür öffnet.
    Es gibt genügend Migranten auch aus der Türkei, die das Zurückweichen der deutschen Exekutive kritisieren, denn die "Ergebnisse" fallen auch auf sie zurück, die seit 55 Jahren hart und ehrlich in diesem Lande arbeiten. Es ist Zeit, der Medienmanipulation in Keleks Sinne entgegen zu gehen...
    Welch Heuchelei, wenn die rückständigen Kulturen, die Blutrache üben, als solche nicht benannt werden dürfen. Nicht jeder Kosovo-Albaner führt Messerattacken aus, aber es ist nach Aussage von westlichen Albanern gängige Praxis dort. Und da Asylbewerber meist aus den Unterschichten stammen, greifen sie auf diese Problemlösungsstrategien vermehrt zurück. Dass die Presse das kollektiv Image bestimmter "Minderheitengruppen" durch das Aufführen "sozialer Missstände" reinwaschen will, funktioniert nicht. Die sozialen Missstände liegen aufgrund der kulturellen Gebaren in den Gastländern vor. Die Presse aber macht das Aufnahmeland stracks für die globalen Ungerechtigkeiten verantwortlich. Welch Unfug!!!

  • Terminhinweis zu Die Panikmacher

    Die deutsche Angst vor dem Islam
    In Deutschland geht eine Panik um: Menschen mit islamischer Glaubenszugehörigkeit und Migrationshintergrund bringen das Land in Gefahr! Aber geben wirklich sie berechtigten Grund für diese Panik, oder ist nicht vor allem eine populistische Islamkritik dafür verant-wortlich, dass sich die Stimmung im Land verändert? Sie argumentiert mit einem geschlossenen System von Vorurteilen, das die Verachtung ganzer gesellschaftlicher Gruppen salonfähig macht und Lösungen souffliert, die in Wahrheit praxisfern und menschenrechtswidrig sind. Diese Panikmache ist das Thema der brillanten Streitschrift von Patrick Bahners.

    Mit:
    Patrick Bahners, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

    Zusammenarbeit:
    C.H.Beck Verlag und IDIZEM
    Konzeption:
    Jutta Höcht-Stöhr
    Ort:
    Evangelische Stadtakademie München

    Kontakt:
    Siglinde Wuillemet
    Termin:
    Montag, 16. Mai 2011, um 19 Uhr

  • Der EURO-Rettungskurs - Weg in Europs Wettbewerbsunfähigkeit

    Die EU, so Hans-Werner Sinn, führt mit dem EURO-Rettungsschirm ein gefährliches Experiment durch. Denn durch die Kredithilfen an diese Staaten verlieren diese de facto den Anreiz zur Veränderung ihrer teilweise hoch korrupten und unproduktiven Wirtschaftsstrukturen. Der Rettungsschirm bedeutet, dass viel Geld für die Entschuldung schwacher Staaten ausgegeben wird, womit weniger Geld für Zukunftsinvestitionen vorhanden sein wird. Deutschland ist der größte Transferzahler, trägt das größte Risiko, das laut Sinn nicht nur ein Risiko bleiben wird. Der Gedanke einer Nord-Eurozone wird tabuisiert, er führe zum Bankenrun in Griechenland.
    Langfristig aber wird Griechenland durch eine weichere Währung wieder wettbewerbsfähiger und kann so seine Schulden abtragen. Das Argument vom falschen Signal für die Kapitalmärkte ist ein Totschlagargument aus rein politischen Gründen. So droht die EU zu einem Papiertiger ohne operative Bedeutung zu werden. Denn wenn die Ressourcen falsch gepolt werden, dann sinkt der Wohlstand und mit diesem die politische Stabilität rapide.

  • Wir brauchen mehr Necla Keleks

    Endlich einmal eine klare Analyse der Wissenschafts- und Journalistenlandschaft in Deutschland von Necla Kelek in der FAZ: Sie zeigt, wie eine Inzucht an "gutmenschlichen" Wissenschaftlern mit manipulativen Strukturen gezielt das Meinungsklima beeinflusst oder zu beeinflussen versucht. Denn Bade und Co. gelingt es nicht, die Mehrheit der "dummen Bevölkerung" zu Islam-Anhängern zu bekehren. Zu offensichtlich sind die Früchte dieser Trieb- und Unterwerfungsreligion.
    Sie sagt:
    Das Fatale an dieser (inzestuösen) Konstruktion, die ja nicht nur den Strom der Stiftungsgelder lenkt, sondern über ihren Einfluss auf die Politik wiederum auch die Mittel für Integrationsmaßnahmen beeinflusst, ist, dass dabei die soziale Realität, die tatsächlichen Fragen der Migration zu oft aus dem Blickfeld geraten sind. Alle großen Debatten der letzten Jahre in Sachen Integration, wie die über arrangierte Ehen und Zwangsheirat, über die Gewaltbereitschaft junger Migranten, über die Bedeutung der Religion für die Integration, über den Zusammenhang von Armut, Bildung, Migration sind eben nicht in den hochsubventionierten Braintrusts der Migrationsforschung angestoßen und analysiert worden, sondern von Außenseitern gegen den Widerstand dieser Leute in die Öffentlichkeit gebracht worden. Kirsten Heisig, Heinz Buschkowsky, Seyran Ates, Serap Cileli, Thilo Sarrrazin, Ayaan Hirsi Ali oder auch ich haben außerhalb dieser Elfenbeintürme die Probleme der Einwanderergesellschaft auf unsere Art analysiert und problematisiert.
    Die geistige Inzest stabilisiert sich selbst. Es bedarf stabiler Persönlichkeiten, um aus diesem Empörismus auszubrechen. Danke, Frau Kelek, wieder mal brilliant.

  • Antiamerikanismus als einigendes Band in Deutschland

    Die Verschwörungstheorien in Deutschland sind weit verbreitet. Man denkt gern in kollektivistischen Ideen. Ein überwiegender Teil der Menschen in diesem Lande glaubt daran, dass der 11. September von den USA und oder den Juden fingiert worden ist. Die Verschwörungen sind so weitgehend, dass sie gute Mittel sind, sich von der Realität zu immunisieren. Gerade in den Medien werden solche Argumente gestreut. Keine Didaktik der Aufklärung, sondern der Verblödung. Zu Verschwörungen gehört dazu, dass man die Welt vereinfacht. Einfache Ursachen sind die Wurzeln für die Schwierigkeiten in dieser Welt.
    Dass es offensichtliche Bedrohungen in der Welt durch Islamisten oder gefährliche Nationalisten aller Coleur gibt, das wird hingegen völlig verharmlost. Oder diese nachweisbaren Gefahren sind auch wieder nur "fingiert". Der Islam ist eben ein "Opfer" und reagiert aggressiv, aus "Hilflosigkeit". An allem ist der Ami schuld. Vielleicht auch, dass viele Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg auch überlebt haben wie in Berlin durch Hilfslieferungen? Nein, denn das war reine Propaganda gegen die UdSSR. Gegen die Verschwörungstheorien sind wir machtlos, denn der Mensch braucht ein einfaches Weltbild, und das tickt momentan vulgär "links"

  • Wieder Angriffe auf koptische Christen in Ägypten

    Man sieht das Potenzial für die "friedliche Revolution" in Ägypten. Wieder wurden Christen ermordet. Ein Gerücht reicht, um den mohammedanischen Mob in seinen "Werten" anzuheizen. Religiöse Toleranz gibt es für den Mohammedaner nicht, auch wenn der Gutmensch von einem aufgeklärten Muslim träumt.
    Tagesschau.de berichtet:
    Auslöser der Gewalt waren Gerüchte, eine erst kürzlich vom Christentum zum Islam konvertierte Frau werde in einer Kirche gegen ihren Willen festgehalten. Augenzeugenberichten zufolge strömten Hunderte Muslime vor die Kirche im Viertel Imbaba und forderten die Freilassung der Frau. Das Gotteshaus wurde von einer Menge Kopten geschützt. Bei der Auseinandersetzung fielen demnach Schüsse, auch von Hausdächern aus sei geschossen worden. Islamisten warfen Brandbomben auf die Kirche, deren Fassade in Brand geriet.
    Man kann nur für die Christen beten, die sich nicht mit den Waffen wehren können, mit denen sie angegriffen werden. Denn ihr Körper mag verbrannt werden, an ihren Seelen kommen die Bösewichte nicht heran...

  • Hassprediger darf in Frankfurt auftreten

    Der Islamofaschist Pierre Vogel darf seinen Unfug weiter treiben. Die Stadt Frankfurt verzichtet auf eine Klage gegen dieses Urteil. Würde ja auch nicht gut in ihr "Toleranzverständnis" passen.
    Die von Vogel vertretene Glaubenslehre ist nach Einschätzung von Verfassungsschützern als „demokratiefeindlich einzustufen und verstößt mit ihren Thesen gegen den Gedanken der Völkerverständigung und des Gleichheitsgrundsatzes“. Dabei sollte man sich klar machen, dass die Grundwerte des gesamten Islam so zu bewerten sind. In NRW gibt es bald Islamunterricht an Schulen, ohne dass darauf geachtet wird, dass dieser Unterricht mit den Werten des Grundgesetzes vereinbar sind. Konservative Strömungen des Islam geben der Religion Vorrang vor dem Staat. Wie viele der über 320.000 muslimischen Schüler in Nordrhein-Westfalen tatsächlich am islamischen Religionsunterricht teilnehmen wollen, ist noch unklar. Jedenfalls ein gewaltiges trojanisches Pferd, dass in NRW Fuß fasst...

  • Der Islam und das Judentum

    Insgesamt sind kollektive Ideensysteme für Menschen niedriger Bildung eine große Gefahr. Während sich deutsche Gutmenschen weiterhin mit der rechtsextremen Gefahr auseinandersetzen, die immer bekämpft werden sollte, die in Deutschland aber historisch bedingt geringer ist in allen vergleichbaren Industrieländern, werden die kollektiven Vorurteile von Migrantengruppen gerade aus dem Islam systematisch verdrängt oder schöngeredet. Eine Soziologie der Entschuldigung und Verantwortungslosigkeit für Migrantengruppen per se, eine moralische Überforderung für Einheimische - mit dieser Elfenbeinsoziologie wird man das Gegenteil erreichen von dem, was das Ziel ist.
    In Deutschland ist es aber eine besondere Pflicht, den Antisemitismus einzudämmen - bei aller Kritikmöglichkeit an praktischer Politik Israels. Der Verbot von islamkritischen Diskursen wird aber auf Dauer dazu führen, dass sich Basisgruppen bilden, die sich nicht in gutmenschlich-selbstzerstörerischem Sinne "erziehen" lassen...

  • Al Kaida wollte US-Züge zum Entgleisen bringen

    Was regt sich die ganze Welt über den Tod eines Massenmörders auf, der weitere Anschläge plante? Feige sind diese Anschläge, nicht zu rechtfertigen durch irgend einen transzendentalen Wert. In den USA gibt es kein durchgängiges Bahnnetz, sondern nur das Amtrak-Netz. Diese Züge sind allerdings doppelstöckig, breit, voller Komfort und lassen einen die wunderbare Landschaft bestaunen, von der West- zur Ostküste. Ein Entgleisen dieses Zuges bedeutet einen Einschnitt in die Lebensqualität der USA. Ein Amtrak-Unfall verdeutlichte dies. Beim Eisenbahnunfall am Big Bayou Canot am 22. September 1993 stürzte ein Zug in einen Seitenarm des Mobile River in Alabama, nachdem ein Schiff bei starkem Nebel den Brückenpfeiler gerammt hatte. 42 Passagiere und 5 Zugbegleiter starben. 103 Passagiere wurden verletzt. Hier war es ein Unfall. Da die Flughäfen streng bewacht sind und zahlreiche Anschläge scheiterten, plante Bin Laden einen Anschlag auf das Tausende Meilen lange und nicht zu überwachende Streckennetz. Sein Tod bedeutet noch keine Freiheit von Gefahr, aber ein Vorbild an Perfidität ist weniger auf der Welt, und das ist gut so...

  • Die Beschränkung der Meinungsfreiheit in der Islamkritik

    In Deutschland werden islamische Verbände hofiert, andere Religionen im Stiefmütterlichen belassen. Woher kommt es, dass eine Religion, die weltweit Schrecken verbreitet und deren Werte über Migranten die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen, so gehortet werden? Ohne Verschwörungstheorien zu erliegen, muss man sich einige Dinge vor Augen führen:
    * Die Abhängigkeit des Westen von arabischem Öl
    * Eine falsche Philosophie der Postmoderne, die im Grunde eine gewissenlose Abrechnung mit christlichen Werten darstellt
    * Der Glaube, an allem sei der Westen schuld. Wenn man dem Islam entgegen käme, würde er sich in eine Reformreligion verwandeln
    * Eine unheilige Allianz zwischen in Westeuropa kriselnden Kirchen und einer Religion, der nach dem Motto Hauptsache Religion blödsinnig nachgewandelt wird
    * Ein pseudo-romantisches, völlig ungebildetes Islamverständnis.
    Merke: Wer wertelos lebt, der öffnet den Vertretern nihilistischer Werte die Tür. Da ist es gut, wenn wenigstens noch einige Leute Klartext reden.

  • Pädagogische Fehlversuche sind in

    Die deutsche Pädagogik stellt eine Antwort auf die Verbitterung verursacht durch eine abstruse Züchtigungsdoktrin der Kirche dar (wie sie heute im Islam gutgeheißen wird). Eine Reformierung einer Rohrstockpädagogik ist zu begrüßen. Aber eine klare Grenzsetzung mit dem Aufzeigen der Konsequenzen des Handelns ist für handelnde Individuen unerlässlich, wenn sie sich in einer Gesellschaft aufhalten wollen, deren Grenzen nicht rein durch physische Gewalt gesetzt werden. Die gutmeinende Weichspül-Pädagogik in Pädagogik, Rechtsprechung und mittlerweile auch der Kirche führen jedoch nicht zum Ziel, Einsicht in die Fehlerhaftigkeit eines bestimmten Handelns herbeizuführen. Nicht nur Kirsten Heisig hat vorgeführt, dass schnelle Verurteilungen von Gewalttätern die beste Abschreckung sind, nicht jedoch "Erlebnispädagogik" und Dauerbewährung ohne wirkliche Reue.
    Wenn man die Prinzipien der Anonymen Alkoholiker liest oder die Prinzipien von Entziehungskuren, dann sind "Gesprächstherapien" nur begleitende Maßnahmen zu konsequentem Aufbau eines Willens, sich zu verändern. "Sozialstunden" als "Events" sind sicher keine Mittel, um den Menschen die Ernsthaftigkeit einer zivilen Gesellschaft zu vermitteln. Der archaisch handelnde Gewalttäter wittert in Verschonung nur Schwäche, keinesfalls die Doktrin einer zweiten Chance, meistens zumindest.

  • Heuchelei: Das Messen mit vielerlei Maß

    Es ist schon unglaublich, mit welch empörter Fratze einige der Gutmenschen wieder meinen, gegen die "Mörder" Bin Ladens zu Felde ziehen zu müssen. Dahinter steckt ein falsches Verständnis vom Wesen der Moral und von der Struktur des Politischen. Ja, in Deutschland will keiner mehr Carl Schmitt und sein Freund-Feind-Schema haben, auch wenn es zutreffend sein sollte. Es gibt Feinde, die ganze Gemeinwesen gefährden. Es ist nicht statthaft und legitim für einen Staat, den ihnen anvertrauten Bürgern den Schutz vor gefährlichen Feinden zu verweigern.
    Die Empörer in Deutschland sind von einem einseitigen Toleranz- und Nächstenliebeverständnis durchdrungen. Sie erkennen nicht, dass Liebe auch in biblischem Sinne Züchtigung beinhaltet. Und dass Gott bereit war, einzelne Bösewichter zu richten, um das gesamte Volk zu retten. Es ist unerklärlich, wie die Proportionalitäten aufgehoben werden. Die Gewalttat des Muselmanen ist "Verzweiflung" und damit legitim, die des Westerners ist böse Rache oder Kolonialismus. Es sind Elfenbein-Pastoren, die so etwas schreiben. Man sollte sie nicht zu ernst nehmen. Aber leider gibt es ihre Protagonisten bis in die Justiz hinein, das macht die Sache so gefährlich...

  • Der Simpelmoralismus der Empörer

    Würde man die Zwei-Reiche-Lehre Augustinus' beherzigen, dann wüsste man, dass das Reich Gottes auf Erden infiziert ist von den Sünden der Welt. Selbst Jesus Christus hat den Hauptmann Kornelius NICHT aufgefordert, seine militärische Karriere zu beenden. Christus kennt die Mechanismen dieser Welt, die Augustinus präzisiert hat. Da der Mensch zu Unrecht neigt, kann man die Ethik, die man individuell durchaus in höchste Höhen der Selbstopferung führen kann, nicht auf das Interagieren sozialer Gruppen beziehen. Wenn ein Schwerverbrecher ganze Gemeinwesen vernichten will, dann widerspricht es NICHT christlicher Ethik, wenn er nach dem Recht dieser Welt verurteilt und gerichtet wird. Es ist etwas Anderes, wenn ICH für MEINE Ziele mein Leben aufgebe. Als Staatsmann und Treuhänder für ein Volk sind diese Überlegungen absurd. Zwar ist Deutschland kriegsschuldgeschüttelt, aber es setzt mit seinem empörten Moralismus die Gesetze dieser Welt nicht außer Kraft. Im Gegenteil: Mangelnde Gewaltsanktionierung wird Gewaltexzesse zur Folge haben. Dieses Weltbild wollen die Deutschen nach ihrem Traum aber nicht begreifen. Ändern tut sich daran aber nichts...

  • Hässliche Grüne Empörungstiraden

    Die Grünen und ihre "Jesus-Nächstenliebe": Der eigenen Gesellschaft werden geradezu übermenschliche Qualitäten an Nächstenliebe zugemutet, während die Gewalt gewisser religiöser und Migrantengruppen geradewegs verharmlost wird. Es ist ein Irrtum, den auch die Kirchen begehen, indem sie INDIVIDUELLE und Sozialethik wild durcheinander werfen. Ein Staatswesen hat in einer anarchischen Welt die Sicherheit seiner Staatsbürger, die er qua Vertrag garantiert, bestmöglich zu garantieren (Woran man in Deutschland manchmal zweifelt). Der Einzelne sollte persönlich ungerechte Handlungen gegen ihn hinnehmen und vergeben, so die Ethik der Bergpredigt. Die Naivität der Grünen basiert auf diesem Mangel an Annahme gewisser Realitäten der Welt. Lieber sich selbst opfern als Staat, wir sind ja schuld gewesen, als legitime Interessen zu benennen und zu vertreten. Diese Auffassung ist falsch wie dumm und moralistisch, aber keineswegs moralisch. Denn wie schreien die Grünen, wenn sie Opfer werden? Das möchte ich nicht wissen...

  • BW schafft sich ab

    Die WELT schreibt:
    Die gebürtige Türkin Bilkay Öney soll Integrationsministerin im grün-roten Kabinett in Baden-Württemberg werden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus SPD-Kreisen in Stuttgart.
    Der baden-württembergische SPD-Landeschef Nils Schmid, der mit einer Türkin verheiratet ist, hat Öney für das neue Amt auserkoren. Die Migrationsexpertin soll am 12. Mai nach der Wahl des Regierungschefs zur Ministerin ernannt werden
    Das kann ja heiter werden. Land unter im Ländle. Symbolik statt Kompetenz. Siehe Niedersachsen...

  • Bin Ladens Ende - Zeit für neue Che Guevaras?

    Viele Menschen träumen davon, dass mit dem Ende Bin Ladens der Terror weicht und die neue Demokratisierungswelle den arabischen Raum durchzieht. Es bleibt zu hoffen, dass die fehlende Kommandostruktur von Al Kaida tatsächlich Terroristen entmutigt. Sicher ist das nicht. Denn die Menschen sind von einem falschen Propheten infiziert. Ihr Weltbild basiert auf Frust und Gewalt. Die, die durch eine fatalistische Nomadenreligion gefangen genommen sind, sind nicht fähig zur Eigenverantwortlichkeit. Klar, es gibt Buchstabenmuslime, die aber die westlichen Werte annehmen und ihren "Islam" als sentimentale Folklore betrachten. Die werden von den "richtigen" Muslimen nicht als solche anerkannt.
    Die Hoffnung, einfach durch eine "Revolution" zur Demokratie zu finden, hat sich in der Geschichte nie erfüllt. So wird es auch keine neuen Che Guevaras geben, denn auch deren Geschichte war voller Gewalt und nicht voller Elan eines unspektakulären Wandels. Man kann nur hoffen, dass moderate Kräfte eine angemessene Reform in den Nahen Osten tragen.

  • Bin Ladens Tod symbolisiert das Ende der „Kalifats-Vision“

    Der Tod Bin Ladens ist eine gute Nachricht. Das Gespenst ist dekonstruiert. Der Tod des „Führers“ trifft eine in der Kommandostruktu schon völlig zersetzte Organisation Al Kaida. Für den amerikanischen Western-Helden ist es eine besondere Befriedigung. Aber der Terrorismus wird als unsichtbare Gefahr bleiben. Die Gefahr von Racheanschlägen dezentraler Art ist hoch. Aber es war wichtig, dass diese Propaganda-Videos mit den „gesellschaftlichen Visionen“ eines islamistischen Unterdrückungsstaates endlich ihr Gesicht verloren haben. Für viele „Kämpfer“ wird es das Signal sein, aufzuhören mit dem Kampf gegen Anderen und für andere Werte zu leben. Der Tod Bin Ladens ist eine gute Nachricht im Kampf gegen den Terrorismus. Denn auch die zweite Kommandoebene der Al Kaida ist mehr als dezimiert worden. Auch ich als Kritiker des Afghanistan-Einsatzes muss attestieren, dass der Krieg doch Ergebnisse gezeitigt hat…

  • Leutheusser-Schnarrenbergers Freiheitsverständnis

    Imam-Freundin Leutheusser-Schnarrenberger sieht den Rechtsstaat durch den Terrorismus nicht in Gefahr. Was sind schon ein paar Verrückte, die Züge in die Luft sprengen wollen, gegen die Freiheit? Die Frau, deren monistisches Freiheitsverständnis sich in einer Villa in Tutzing und eine eigene Leibgarde gut aufrecht erhalten lässt, versucht sich als Verteidigerin von "Bürgerrechten" zu gerieren. Die FDP will wieder die liberale Partei sein, nicht nur die Klientelpartei für Reiche.
    Nachdem die große Kampfstruktur der Al Kaida zu einem kläglichen, fast inoperativen Trupp zermalmt wurde - ja, der Afghanistan-Einsatz hat dazu beigetragen - besteht die neue Strategie in der Aktivierung dezentral operierender Zellen, die oft aus eingebürgerten Mohammedanern besteht. Glücklicherweise sind die meisten nicht erheblich mit Intelligenz ausgestattet, sondern hätte sich die Bosheit bereits blutige Opfer suchen können. Für die "Liberalen" und die Linke sind diese wenigen fehlgeleiteten Einzelfälle "Opfer" der sozialen Umstände. Alles Opfer der ungerechten Strukturen, nicht die Opfer einer teuflischen Lehre, die sie daran hindert, sich zu verwirklichen, Erfolg zu haben und Teilnahme an sinnvollen Dingen zu üben. Ja, der Liberalismus an sich ist ein Konzept, das keine inhärente Nachhaltigkeit aufweist, denn es öffnet den Illiberalen Tür und Tor...

  • Linke „Revolutionen“ – einfach nur Nihilismus

    Glücklicherweise war der 1. Mai vergleichsweise ruhig. Lob der Polizei und der Aktivisten, die durch friedliche Mittel sicher mehr erreichen als durch Chaos.
    Die Leistungsgesellschaft tut manchmal weh. Sie hat ihre Ungerechtigkeiten, das hat uns gerade Karl Marx gelehrt. Die Kapitalakkumulation führt dazu, dass die Ausgangslagen der Menschen in der Pfadabhängigkeit immer ungleicher werden. Gerade deshalb hat Deutschland in vorbildlicher Weise einen Sozialstaat errichtet, der Vieles, aber nicht alles leisten kann. Die Umverteilung in Deutschland funktioniert. Dafür wird das Leistungsprinzip mehr und mehr ausgehebelt, den Leistungsfähigen und –willigen der Boden entzogen.
    Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit. Für Autonome besteht die „Arbeit“ nur im Zerstören und mit Sympathie schauen „linke“ Gruppierungen zu. Ihre „Modernisierung“ der Gesellschaft basiert auf einem Nihilismus, in welchem sich die niedrigsten Instinkte durchsetzen werden. Es ist kein Wunder, dass Linksautonome gezielt Migranten (vom Propheten auf Gewalt eingeschworen) einsetzen, um die Staatsmacht zu bekämpfen.
    Ein Ziel gibt es in diesem Weltbild nicht. Das Einzige, worauf es basiert, ist: Schuld sind immer die Anderen: die Kapitalisten, die Juden, die Katholiken, die Bürgerlichen, die Spießer… Traurig, wie weit sich der Irrsinn schon gesellschaftlich durchgesetzt hat!

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