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  • Paul Collier in FAZ: Nationale Identität und maßvolle Einwanderung

    In der FAZ hat Paul Collier einen lesenswerten Artikel zur Masseneinwanderung verfasst. Er weist auf die Notwendigkeit einer nationalen Identität bei maßvoller Einwanderung hin. Eine übertriebene Multikulturalisierung spalte die Gesellschaft. Nur die Position der AfD muss er wieder als Intellektueller fehlinterpretieren, als sei die AfD gegen Einwanderung per sé und sei ausländerfeindlich. So gefährden auch solche Denker die demokratische Kultur, denn sie machen falsche Zuschreibungen. Dennoch ist der Artikel lesenswert, und auch die Kommentare darunter.

    Forist I: Bunt ist gefährlich

    Man muss doch feststellen, dass die gegenwärtige Bunt-Doktrin ein historisch sehr junges Phänomen ist. Ich würde es der 68er Bewegung zuschreiben. Historisch ist das also ein ungetestetes Konzept. Es basiert auf der Annahme von atomisieren Individuen, die sich alle doll mögen. Ethnisch, kulturell, religiöse Gruppenbildung kommt da gar nicht vor oder ist zumindest irrelevant. Menschen sind aber doch Herdentiere, denn die Gruppe erfüllt ein grundlegendes Bedürfnis, das Sicherheitsbedürfnis. Bunt kann meiner Meinung nach langfristig nicht funktionieren. Entweder die verschiedenen Gruppen wachsen zu einer neuen Einheit zusammen (z.B. Brasilien), oder das Konstrukt fliegt auseinander wie Ex-Jugoslawien oder die UDSSR. Das Ergebnis hängt auch von an der Verschiedenheit der Gruppen ab. Hat man abgeschottete Gruppen mit verschiedener demographischer und wirtschaftlicher Performance fliegt das Ding auseinander. Ich sehe z.B. nicht, dass die islamische Gruppe sich mit anderen Gruppen mischt.

    Forist II: eine Balkanisierung wird mantraartig als Bereicherung gepriesen

    eigene kulturelle Geschichte als nicht schützenswert, da minderwertig propagiert, dagegen wird sogar gerichtlich die Ausgrenzung bw. die Minderwertigkeit der Geschlechter befürwortet, obwohl die Gleichheit sogar im GG verankert wurde, weil zugereiste kulturelle Lebensweisen höher bewertet werden , als die eigenen Traditionen, der Zwang zum Erlernen der Landessprache wird als Germanisierung verteufelt, dafür aber Gelder für Dolmetscher und fremdsprachliche Formulare und Flyer zur Verfügung gestellt, ja sogar Wahlplakate in türkisch aufgestellt, um denen die das Erlernen der Landessprache verweigern aber eine politische Einflussnahme zu gewähren. Das setzt sich in der Integrationsministerin fort, die bei den Belangern ihrer Glaubensbrüder bzw. Landsleuten auch gegen die Interessen Deutschlands agiert. Ein Vorgeschmack, wie die einzelnen Zuwanderungsgruppen ihre eigenen Interessen fokussieren. Eine Gesellschaft mit dem Recht des Stärkeren - wollen wir das wirklich?

  • Die böse schwarze Katze Depression - der Tunnel der Beziehungslosigkeit

    Jemand, der die Krankheit nicht hat, kann sich nicht vorstellen, was eine endogene Depression mit Menschen macht, die eigentlich völlig normal wirken. Es ist die schwarze Katze, die sich in das Gemüt von Menschen stiehlt, die diese in einen Tunnel fühlt und völlig handlungsunfähig macht. Ein Freund, mit dem ich mich verabrede, verschwindet für Monate - ich höre dann Gott sei dank aus der Klinik von ihm - er kennt die Symptome und hat sein Selbstrettungssystem etabliert. Das Liegen in dunklen Räumen, Kopfschmerz, Sinnlosigkeitsgefühle, Antriebslosigkeit - eigentlich ist für bewussten Hass gar kein Raum in den emotionalen Tiefen der Depression. Der Selbstmord als Kontrollverlust ist möglich. Aber wie ist der geplante Selbstmord als erweiterter Suizid denkbar?
    Wenn Menschen sich entschieden haben, zu sterben, dann machen sie oft einen stabilen, fast fröhlichen Eindruck, wie Teresa Enke über ihren Mann vor ihrem Tod in Ronald Rengs Biographie erzählte. Aber warum viele Menschen mitnehmen? Es muss zur Gemütsstörung ein lang gehegter Hass auf die ganze Gattung, auf das Leben, auf die Schöpfung, auf Gott, auf alles, vorliegen. Denn professionell kalkulierte wusste der gemütskranke Pilot wohl genau, was er kann. Die emotionale und die rationale Ebene müssen total dissoziiert sein. Ähnliche Phänomene gab es bei den Massenmördern im dritten Reich, die ihre Kinder in den Arm nahmen, bevor sie andere Menschen eiskalt hinrichteten. Was ist die Kraft des Bösen, die diese Prozesse forciert?

  • Und führe uns nicht in Versuchung, sondern bewahre uns vor dem Bösen

    Das Böse in der Welt ist für den modernen Menschen reiner Aberglaube. Alles ist messbar, analysierbar und kalkulierbar. Die Grenzen dieses technikzentrischen Weltbildes werden uns immer dann bewusst, wenn eine große Katastrophe uns aus unserer Bequemlichkeit holt. ISIS, Selbstmordattentäter, Pilotenkiller -die Welt erlebt eine neue Gewaltwelle, die uns die Grenze unserer Weltimmanenz bewusst macht.
    War der bewusste Absturz eine bewusste Abrechnung mit einer bösen Welt, eine Überforderung bei täglichen Negativmeldungen, kombiniert mit Pilotenstreiks und Dauerärger, Mobbing? War es eine krankhafte Wahrnehmungsstörung, die den Piloten sich in einem Videospiel wähnen ließ? Oder war es eine satanische Kraft, die all of a sudden das Bewusstsein dieses Menschen übermannen konnte? Man darf nicht urteilen, weil wir diese Kräfte nicht wirklich kennen. Aber wir können nicht alles kontrollieren, und sind in einer Welt, in der Sinnfragen, Befindlichkeiten, Transzendenz eine wesentliche Rolle spielen.

  • Es gab Egypt Air 990 und Silk Air 185

    Pilotenselbstmorde sind selten, aber sieht gibt. Aber vom Muster sahen sie meist anders aus, denn in den beiden Fällen der ägyptischen und der Silk-Maschine in Indonesien stürzten die Piloten die Maschine in einen Sturzflug. Sie verließen sich nicht darauf, dass der Kapitän das Cockpit verlassen würde. Die G-Forces verhinderten, dass der Mit-Pilot in den anderen Fällen die Maschine würde retten können. Warum das sanfte Gleiten in die Berge, warum das Sich Verlassen auf einen unwahrscheinlichen Gang des Piloten aus dem Cockpit? Das Mysterium ist riesig, satanische Kräfte scheinen den Mann plötzlich übermannt haben. Ein trauriger Tag für alle. Warum dieser apokalyptische Tod, dieses Signal, alles Leben symbolisch vernichten zu wollen? Abzurechnen mit dieser Welt???

  • Germanwingsflug: Software-Fehler wahrscheinlich

    Die Veränderung des Mensch-Technik-Interfaces soll die Wahrscheinlichkeit eines menschlichen Versagens im Cockpit minimieren. Und wohl ist das auch der Fall, dass das Fliegen durch die Software-Steuerung sicherer geworden ist. Aber es gibt auch Fälle bei A 320-Maschinen, in denen eine falsch konzipierte Software in Situationen falsch reagierte beziehungsweise die Piloten auf eine falsche Spur brachte, so dass die Maschine abstürzte. Dies war bei einem A320-Testflug bei Straßburg der Fall und bei einem Testflug von Perpignan ausgehend, der im Mittelmeer endete, weil die Piloten die Korrekturen nicht ausführen konnte, weil die Software falsche Signale aus dem Pitot-Tube bekam. Wenn die Software falsch ist oder mit falschen Daten gefüttert wird, was bei den anfälligen Geschwindigkeitsmessern der Fall ist, dann ist bei vollautomatischen Maschinen das Schicksal oftmals besiegelt.
    Es ist verdächtig, dass die Maschine eine Minute nach Erreichen der Reiseflughöhe in den langsamen Sinkmodus überging. Es ist unwahrscheinlich, dass das ein intentionaler Akt der Piloten war. Der Absturz lässt viele Fragen offen...

  • Der Gemanwings-Crash - größte Tragödie der deutschen Luftfahrt nach dem Krieg

    Der Absturz eines Germanwings-A320 kommt aus heiterem Himmel, was das Wetter wie die Sicherheitsbilanz betrifft. Es ist tragisch, aber statistisch kommt es mal zu einem Unglück. Germanwings hat durch die Lufthansa-Strategieänderung seine Flotte um A 320 und Canadian Regionaljets erweitert. Ansonsten wurden wenige Strecken ausschließlich mit dem A 319 geflogen, von dem noch keine Maschine abgestürzt war. Ist die Maintenance schlechter geworden? Nein, denn Lufthansa wartet die Maschinen.
    Was kann zu einem solchen Sturzflug geführt haben? Der Ausfall beider Triebwerke ist unwahrscheinlich. Ein Feuer an Bord, ausgelöst im Gepäckraum, ist ebenso denkbar als Ursache wie ein uncontained engine failure, der die Maschine manövrierunfähig machte. Darauf deuten die Daten jedoch nicht hin, denn der Verlust an Flughöhe erscheint relativ konstant gewesen zu sein - die Kontrolle war gegeben, ein kontrollierter Sinkflug, leider im total ungünstigen Gelände. Ein Druckluftverlust durch den Verlust einer Tür ist ebenso in solchen Fällen Ursache gewesen.
    Es ist nicht die Zeit zu spekulieren, ich habe jedenfalls keine Angst vor meinem nächsten Germanwings-Flug von Nürnberg nach Hamburg. Das erste große Unglück einer deutschen Airline nach dem Krieg, hoffentlich für lange das letzte.

  • Diese Gewalt ist Teil der Merkel-Republik

    Eigentlich müsste Manuela Schwesig zufrieden auf die "Revolutionäre" von Antifa und Blockupy schauen. Sie sind das kranke Resultat einer Umerziehungspolitik, die in einem wie auch immer definierten "Rassismus" und "rechter Politik" die einzigen Ursachen für das Böse sieht. Die Krawalle, die nicht, wie Übergriffe z. B. auf die AfD von diesen Gruppierungen, geflissentlich von der Mainstreampresse verschwiegen werden können, weil sie zu überdimensioniert sind, sind das Resultat des Nihilismus, der bei der Konstruktion des freiheitsberaubten "sozialistischen Konstrukts Mensch" eben herauskommt. Es ist das Resultat der Dämonisierung der PEGIDA, die Inkarnation des Bösen ist. Denn die Logik dreht sich um: wer gegen PEGIDA ist, darf sonst Krawall machen, wie er will. Und er wird noch gewerkschaftlich geadelt. Die Regierung unterstützt viele Antifa-Projekte. Sie beweist damit die "pluralistische Republik". Sie sind ein Teil der Merkel-Republik, kein Gegner. Sie sind nicht gefährlich wie AfD und Co., weil sie kein ernsthaftes Politikprogramm haben. Dann lieber den Mob hinnehmen, der eigentlich die eigene Politik promotet...

  • FAZ über deutsche Technik und den Energiewendeirrsinn

    Statt technische Kompetenz zu fördern, geht Deutschland den Weg eines Erziehungsstaates, der immer unproduktiver wird. Arm mit gutem Gewissen, das ist die Moral von der Geschicht. Die FAZ zeigt in einem vielsagenden Artikel über die beste Gasturbine der Welt, dass Deutschland Intelligenz und Kompetenz immer weitergehend durch unintelligenten und unmoralischen Moralismus ersetzt. Bitte vorm Lesen Blutdrucktabletten nehmen!!!

    Die FAZ:

    Dies ist die Geschichte einer Turbine, eine Geschichte, welche die deutsche Ingenieurskunst feiert und heult über den Irrsinn einer Energiepolitik, welche die ökonomische wie ökologische Vernunft mit Füßen tritt.Dies also ist die Geschichte von Irsching, einem Ort in Bayern, im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm gelegen, ein paar Kilometer östlich von Ingolstadt. Dort steht das modernste Gaskraftwerk Europas mit jener Turbine drin, die gepriesen wurde als das schönste, effizienteste, sauberste, kurz: das Beste, was es in Sachen Turbinen gibt auf der Welt. Ein Wunder. Nur: Die Turbine bewegt sich nicht.

    Das Kraftwerk in Irsching steht still. Keine Sekunde hat es im vorigen Jahr Strom für den Markt produziert. Ausgerechnet dieses Wunderwerk der Technik hat das Nachsehen gegen den mit Abermilliarden subventionierten Öko-Strom und die Kohle-Dreckschleudern der Republik. Wirtschaftlich vernünftig ist das nicht, ökologisch auch nicht. Als „Irsching-Paradoxon“ geht das Irrsinn in die Geschichte ein, als Unterkapitel zum Wahnsinn der deutschen Energiewende.

    ...

    Und heute? 44 Stück des Kraftwerktyps hat Siemens verkauft, nach Amerika, Korea, Japan, Polen, in die Türkei – nur in Deutschland findet die Turbine keine Freunde. Irsching hat man sich als einen traurigen Ort vorzustellen. Eon, der Betreiber des dortigen Gaskraftwerks (in Verbund mit kleinereren Energieunternehmen), will dessen offizielle Stilllegung beantragen, weil er damit absehbar auf keinen grünen Zweig kommt. Für 2014 hat das Unternehmen einen Rekordverlust von 3,2 Milliarden Euro bekannt gegeben. Aus Angst zerlegt zu werden, zerlegt der einstmals wertvollste deutsche Konzern sich selbst: in einen Teil für die Zukunft, und den traurigen Rest, dazu gehört jetzt – neben den Atommeilern – die Turbine in Irsching.

    Den ganzen Artikel finden Sie HIER

  • Buchtipp: Joachim Feyerabend: Das Abendland als Kalifat?

    Die Bedrohungen durch militante Islamisten wachsen. Ihre weltweite und zum großen Teil von Grausamkeit geprägte Christenverfolgung bleibt nicht ohne Wirkung auf Deutschland und das übrige Europa. Der Autor Joachim Feyerabend geht diesem Phänomen und seinen Folgen nach.
    Uralte Ängste werden wach, schüren auch den rechten Untergrund und führen zu der Frage: Wie weit ist die Islamisierung Europas, der Kampf der Kulturen und Religionen gediehen? Ohne Zweifel wird diese Auseinandersetzung zu einem zentralen Thema in diesem Jahrhundert. Das Buch liefert dazu Fakten, will nicht als Panikmache verstanden werden, sondern zum Nachdenken und erhöhter Wachsamkeit aufrufen. SOS Abendland oder übertriebene Zukunftsangst? Das ist die Kernfrage des Autors.

    Das Erstarken des Islam geht einher mit einem Schwächeln der christlichen Kirchen, einer „Kopf-in-den-Sand-Politik“ und der gefährlichen Gleichgültigkeit eines satten Bürgertums, das Muslime als dekadent betrachten und in ihrem Glauben die Rettung der menschlichen Zivilisation sehen. Auch das ist eine Tatsache, der wir uns stellen müssen.

    Lau Verlag 2015. 18,00 Euro.

  • Wie die Deutschen mit Wollust "Fukushimas Geburtstag" feiern

    Die Wollust am Atomunfall in Deutschland ist groß. Ist man doch "dagegen" und verschafft sich so ein gutes Ökoimage. Dass das Thema Atomkraft in Deutschland ungefähr so differenziert betrachtet wird wie die Islamdebatte, zeigt ein Artikel auf der Achse von Dirk Maxeiner, s. HIER

    Wer gestern Abend das Nachtmagazin der Tagesschau verfolgte, dem servierte Moderatorin Gabi Bauer eine kalt lächelnde Lüge. In einem Bericht über den Jahrestag von Fukushima (2011) sagte sie zur Kernschmelze in dem japanischen Reaktor wörtlich: „Mehr als 18 000 Menschen kamen als Folge des Unglücks ums Leben“ (Siehe hier ab der 6. Minute).

    Deshalb Just For The Record: Die Weltgesundheits-Organisation WHO stellte im Jahr 2012 fest (Siehe unter anderem hier), dass durch die Strahlung nach dem AKW-Unglück kein einziger Mensch zu Tode kam.

    Die Bild-Zeitung von heute morgen berichtete in der Tendenz ähnlich wie die ARD, wenn auch subtiler formuliert: „Die Japaner gedachten gestern am vielen Orten der rund 18 500 Opfer, die durch das Seebeben und den Tsunami am 11.März 2011 und die Folgen der Reaktorkatastrophe von Fukushima ums Leben kamen.“

    ...

    Es ist zwar ein Klischee, aber man kommt nicht um die Feststellung herum: So berichten Staatssender. Die ARD versuchte offenbar sich zum Büttel der Kanzlerin zu machen, die kurz zuvor einen Japan-Besuch absolviert hatte. Angela Merkel hielt es für ganz wichtig, den Japanern gute Ratschläge für einen Atomausstieg zu geben. Gerichtet war diese Botschaft allerdings nicht an die Japaner (die können ganz gut selber Denken), sondern in erster Linie an das deutsche Publikum, das einmal mehr von der Richtigkeit der Energiewende überzeugt werden sollte. So werden Opfer einer Naturkatastrophe durchsichtig für die deutsche Innenpolitik instrumentalisiert.

    Das ist wieder Lügenpresse mit ihrer eigenen Moral... Abtreibung ist Menschenrecht und so...

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