szmmctag

  • Die gezielte Aushöhlung des Rechtsstaates durch Lobbygruppen

    Es ist unerträglich, wenn dringende und dilemmabehaftete politische Probleme moralisierend verdrängt und einem heuchlerischen Diskurs zugeführt und Lösungen durch Realitätsverhinderungen erst Recht verhindert werden. Während linke Utopisten die mit einer unbegrenzten Zuwanderung aus fremden und oft inkompatiblen Kulturen verbundene Anarchie als Weg zur ultimativen Revolution begrüßen und rechtsradikale Kräfte die alten Zeiten einer scheinhomogenen Gesellschaft herbeisehnen, schweigt die Politik zu den natürlichen Folgen dieser ungeregelten Zuwanderung. Denn es ist komplex strukturierten Kommunen nicht heuchlerisch vorzuwerfen, dass sie mit einem Übermaß an Bevölkerungszustrom nicht fertig wird; wer die Komplexität von Verwaltungsabläufen kennt, weiß das. Statt dessen sind es gesellschaftliche Kräfte, die in totaler Verantwortungslosigkeit ihre billige Moral auf Kosten anderer als Monstranz vor sich hertragen. Die katholische Kirche, die schwach im Verkündigen des Evangeliums war, die evangelisch, die mittlerweile jede sexuelle Perversion als gottgewollt darstellt – ihre „sozialen Werke“ gewinnen durch den massiven Zuzug massiv an gesellschaftlicher und finanzieller Macht. Da predigt sich leicht „Nächstenliebe“. Den Gewinn aus dieser ziehen die, die ihre Wohnungen weit weg von Asylheimen privat bewachen lassen können. Sozialindustrie – sie bringen die Kritiker an einem ungezügelten Zuzug durch fadenscheinige „Fachkraft“-Argumente zum Schweigen. Und wenn das nicht reicht, dann ist ja noch die Nazi-Keule da. Ein Wahnsinn.
    Die rückgratlosen Politiker, die die Deutschen in der Eurokrise zu einem recht-losen Kurs zwingen, berufen sich dabei auf die „Idee Europas“, die in der Flüchtlingskrise erschütternde Egoismen zeitigt. Es ist erbärmlich. Wenn der Rechtsstaat zusammengebrochen ist, dann will es keiner gewesen sein.
    Immobilienhaie, Industriebranchen, die gerne Schwarzarbeiter beschäftigen, weil sie nicht kontrolliert werden, „Bildungs“-Industrien ohne Leistungsnachweiszwang,

  • Wenn die Münchner "HumanistINNEN" es ernst meinen: Flüchtlinge in die Oktoberfestzelte

    Ja, wenn Till Schweiger im Käfer-Festzelt säuft und dann den Gutmensch für Asylbewerber spielt, dann ist das schon eine dubiose Veranstaltung. Der Macher und das "Vorbild" darf sich die Udes, Beckers und Berbens dieser Welt schnappen und das Festzelt öffentlichkeitswirksam für die Flüchtlinge zur Verfügung stellen. Wenn ihr auf die Wiesn verzichtet, dann beweist ihr einen gewissen Humanismus und eine Notlage. Wenn ihr sauft, tanzt und rumhurt, während Flüchtlinge aus dem Süden und Osten in die Ränder der Stadt drängen, dann seid ihr ERBÄRMLICHE HEUCHLER!!!

  • Moral in Zeiten der Globalisierung - Die prekäre moralische Seite des Helfersyndroms

    Jeder von uns kennt das positive Gefühl zu helfen.
    Nichts erwärmt das Herz mehr als die Gewissheit Gutes getan zu haben.
    Es gibt Menschen die davon überhaupt nicht mehr genug bekommen können.
    Natürlich wollen sie dann auch andere daran teilhaben lassen und werden daher nicht müde sie zum Guten zu ermahnen. Wehe dem, der nicht ihrer Meinung ist, denn da sie gut sind kann er nur schlecht sein.

    Dass sie dabei mit ihrem Geschrei jedes Nachdenken über eine effektive Hilfe für die wirklich Bedürftigen verhindern, scheint ihnen egal.
    Wer sich die Bilder aus Calais mal mit klaren Augen anschaut sieht, dass es sich da ausschließlich um fitte junge Männer handelt.
    Die mögen zwar echte Probleme in ihrer Heimat haben, aber nach meinem moralischen Kompass kommen sie trotzdem als letzte dran, nach Frauen und Kindern, Alten und Schwachen.
    Doch anstatt so gute Auffanglager an den Grenzen der Krisengebiete zu errichten, dass es keinen Grund mehr für eine weitere Reise ins Herz Europas gibt, kümmern wir uns um die stärksten der Starken, denen es nicht an Geld fehlte um es bis zu uns zu schaffen.
    Natürlich sind auch da viele verzweifelte Menschen, aber man sollte trotzdem erst den Menschen bei denen es um das nackte Überleben geht helfen.

    In einer Welt begrenzter Ressourcen ist jeder aufrichtige, zu klarem Denken fähige Mensch gezwungen auch unangenehme Entscheidungen zu treffen.
    Wem es aber nicht um echte Hilfe, sondern nur um das gute Gefühl Hilfe geleistet zu haben geht, für den ist Verantwortung Nebensache.

  • Die gesinnungsethische Heuchelei statt verantwortungsvoller Politik

    Lediglich ein Artikel auf der Achse wies auf die politisch so entscheidende Dichotomie von Gesinnungs- und Verantwortungsethik hin, die in zahlreichen politischen Fragestellungen einseitig zugunsten eines kostenfreien, aber "moralischen" Gesinnungsterrors aufgegeben wird. Das moralisch Wünschbare ist in einer durch empirische Verschiedenheit und materielle Knappheit, durch Eitelkeit und Wertedispute gekennzeichneten Welt nicht einfach auf der Blaupause herstellbar. Wer verantwortungsethisch argumentiert, ist in Deutschland der Buhmann, selbst wenn er gerade humane Lösungen zum Ziel hat. Wie einfach ist es für eine für simple Dichotomien bekannte "JournalistIN" namens Anja Reschke, mit moralinsauren Predigten die Nation zu entzücken. Wie böse sind diejenigen, die die Grenzen der Belastbarkeit komplexer kommunaler Strukturen bei der Bearbeitung des Flüchtlingsproblems hinweisen, auf falsche monetäre Anreize, die zur Zweckentfremdung führen. Wie billig sind die Sprüche "Kein Mensch ist illegal". Illegal sind zahlreiche Praktiken von Menschen. Irrsinn ist es, Zehntausende Menschen aus rechtsstaatsfreien Kulturen auf einmal "betreuen" und "erziehen" zu wollen. Selbst die Kirche, die in Form der Caritas und anderer Wohlfahrtsorganisationen massiv an Macht und finanziellem Einfluss gewinnen, predigen Leute an, die meist ohnehin schon Flüchtlingen helfen. Das Leben als billiger Moralismus, wo auf der anderen Seite die konkreten Maßstäbe sinken, das ist ein Alarmsignal. Wirkliche Lösungen für ein komplexes Armuts-, Bevölkerungsexplosions- und Verteilungsproblem gibt es nicht. Wenn man aber die Grenzen der Möglichkeiten in Deutschland benennt und auch den Egoismus in den meisten der EU-Staaten, dann geht die trostlose Nazi-Leier wieder los. Das kommende vierte Reich wird wohl links, aber es wird wohl wenig anders werden als das dritte Reich.

  • Warum Berge nichts für linke Lumpen sind

    Vorausgeschickt: Die meisten Demonstranten gegen den G7-Gipfel waren vernünftige Leute, die in vielen Punkten durchaus sinnvolle Argumente hatten. Das hat die Atmosphäre beim Gipfel geprägt. Für die Chaoten aber, die Bilder des "Widerstands" in Namen der "Menschheit" erzeugen wollten, war das allerdings eine Schreckenserfahrung. Die "Naturfreunde" und Ökologen hatten mit einem Gewitter zu kämpfen und nachher mit "Steigungen". Das war zu viel für diese. Denn der Weg von einer Kifferbude in Friedrichshain bis zum Suicide Circuit in der Warschauer Straße erfordert nur das Erklimmen von 36 Stufen. Danach ist der Autonome doch am Ende. "Scheiß Natur" war sicherlich der Gedanke manch eines ökosozial engagierten "Aktivisten". Denn nichts ist dem Aktivisten solch ein Greuel wie Aktivität jenseits des "Stuhlkreises gegen Rechts" oder der Facebook-Gruppe für Antifaschistinnen. Insofern kann das "Naturerlebnis" G7 bei manchen sogar heilsam gewirkt haben...

  • Krachende Niederlage für Krawallmacher in Ellmau

    Ich konnte es beobachten, weil ich mit dem Zug nach Tutzing die Tage unterwegs war - die große Zahl der Kritiker des G7-Gipfels waren normale, vernünftige, rational argumentierende Leute. Und die Polizei war freundlich, gut aufgestellt und verfolgte eine Strategie der Eskalationsdominanz, im Grunde aber schaffte ihre Überzahl ein Klima der Entmutigung für jeden Chaoten und linken Lumpen. Es gibt viel zu kritisieren - der Gipfel hat mit Putin eine Inkarnation des Bösen, die für die Hilflosigkeit der Gruppe in den Konflikten dieser Welt herhalten muss -, aber die Organisation ist bis dato sehr gelungen.
    Es ist erfreulich, dass die wenigen Krawallmacher bereits "vom Herrn" durch ein kräftiges Gewitter gestoppt wurden. Man mag den Gipfel als antiquiert und als machtpolitisches Pfeifen im Walde interpretieren, aber wichtig war das Zeichen, dass die Chaoten gegen Leute, die ihre Heimat lieben und eine entschlossene Exekutive nicht viel auszurichten vermögen. Es ist Herrn Joachim Hermann und seiner Truppe zu verdanken, dass es ruhig bleibt. Jetzt sollte nur das Schengen-Abkommen dauerhaft aufgehoben werden, denn die gesellschaftlichen Kosten dieser idealistischen, aber sinnfreien Regelung sind hoch.

  • Von wegen der Mensch als Selbstzweck Der miese Umgang mit der Flüchtlingsproblematik

    Das Thema Flüchtlinge wird zu einem Schauplatz an Inhumanität im Namen eines "europäischen" Humanismus. Und hier wird die Heuchelei des politischen Diskurses überdeutlich. In einer schicksalhaften Frage der Weltpolitik wird gnadenlos die Moralkeule von Akteuren geschwungen, die knallharte Einzelinteressen vertreten. Die Flüchtlinge sind nicht nur Opfer der Politik vor Ort, von kriminellen Schleusern, sondern werden auch als "industrielle Reservearmee" von lohndrückenden global Players genauso missbraucht wie von linken Gruppen, die Flüchtlinge gerne als Masse zu Veränderung des gesellschaftlichen Status Quo benutzen. Die offizielle Politik hingegen versucht über dirigistische Maßnahmen, die bereits gescheiterte Vision einer Multikulti-Gesellschaft von oben herab - oft gegen den Wunsch der Bevölkerung zu oktroyieren. Dabei wird schamlos auf der deutschen Geschichte rekurriert, die nicht zu einer vernünftigen Asylpolitik Anlass gibt, sondern jede Kritik am massenhaften Asylmissbrauch aus Osteuropa und Nordafrika zu unterlassen habe.
    Die Kirchen hauen in dieselbe heuchlerische Kerbe "Jesus war auch Flüchtling" - ohne jede Differenzierung muss jeder aufgenommen werden, egal, aus welcher Motivation er hierher kommen will. Die minderintelligente Vermischung von Migration und Asyl ist taktisch gewollt, wird aber den sozialen Frieden gefährden. Die einzige Hoffnung, diesem üblen Spiel etwas entgegen zu setzen, liegt auf den gut integrierten Migranten, die wissen, was passiert, wenn dieser zügellose und moralisch höchst dubiose Zuzug ungehindert weitergeht.

  • NZZ zeigt, wie der Islam Menschen zu primitivem Denken zwingt

    Ein Artikel, der nur in der NZZ, einer Schweizer Zeitung, möglich ist. Denn die EU kuscht vor dem primitiven, rassistischen, antisemitischen und selbstmitleidigen Islam. Traurig. Schrecklich. Feige. Und herzlos. Zauberei und fatalistischer, hasserfüllter Aberglaube aus der Wüste.
    Niedrig und irdisch würde die Bibel dazu sagen. Der Gutmensch aber interpretiert das zu einer Lehre der Barmherzigkeit um. Postmoderne macht bekloppt.

    Das Ausmaß, in dem das Leben an diesen (in den Banlieues) Schulen, um einen Ausdruck von Kepel zu gebrauchen, «halalisiert», also «glaubensrein», gemacht wurde, war erschreckend. Es finden sich darin Geschichten von Mädchen, die von ihren selbsternannten «älteren Brüdern» überwacht und mit Fäusten und Gürteln geschlagen werden, wenn sie nach deren Ansicht gegen das Tugendgebot verstoßen. In manchen Schulen ist es selbst den Lehrerinnen unmöglich, Röcke und Kleider zu tragen. Obsessiv werden die Gebote der Reinheit verfolgt: Schüler und Eltern verlangen beispielsweise, dass die Geschlechter getrennt schwimmen gehen. Oder die Eltern erlauben ihren Kindern keine Schulausflüge, bei denen sich die Geschlechter mischen. Und wenn die Kinder doch mitdürfen, weigern sie sich, auch nur einen Fuß in Kirchen oder Kathedralen zu setzen.

    Es gibt Väter, die sich weigern, weiblichen Lehrkräften die Hand zu geben oder ihre Frauen allein mit männlichen Lehrkräften sprechen zu lassen. Es gibt Fälle von Kindern, die es ablehnen, zu singen, zu tanzen oder ein Instrument zu lernen. Manche weigern sich, in der Mathematik das Pluszeichen zu verwenden, weil es einem Kreuz ähnelt. Das Problem der Kleidung und der Vermischung der Geschlechter hat dazu geführt, dass an manchen Schulen der Turnunterricht ausfällt. Kinder lehnen es offen ab, Klassiker zu lesen, die ihrer Ansicht nach religiös nicht akzeptabel sind: Rousseau, Molière oder die ehebrecherische «Madame Bovary». Bestimmte Themen erweisen sich als Knacknuss im Unterricht: Dazu gehören die Evolution, Sex und die Shoah. Ein Vater wird zitiert, der zu einem Lehrer sagte: «Ich verbiete Ihnen, meinem Sohn gegenüber den Namen Jesus zu erwähnen.»

    ...

    Der Bericht offenbart an manchen Schulen einen enormen religiösen Druck: Während des Fastenmonats Ramadan greifen «fromme» Schüler ihre weniger eifrig praktizierenden muslimischen Glaubensbrüder an. Das geht so weit, dass ängstliche Kinder ihr Pausenbrot auf dem Klo verzehren. Ein Kind versuchte sogar, wegen solcher Schikanen seinem Leben ein Ende zu setzen.

    Die Situation jüdischer Schüler ist noch sehr viel schlechter. Viele traten in den letzten Jahren auf private Schulen über (obwohl auch sie heute frömmer agieren als früher). 1996 musste ein Schuldirektor seine letzten beiden verbleibenden jüdischen Schüler auf eine andere Schule schicken, weil er nicht mehr für ihre Sicherheit garantieren konnte. Im Bericht heisst es dazu: «Die verblüffende und brutale Realität ist: In Frankreich können jüdische Kinder – und nur jüdische Kinder – nicht alle Schulen besuchen.»

    Den ganzen Artikel finden Sie HIER

  • Rezension Burkhard Voss: Deutschland auf dem Weg in die Anstalt - wie die Postmoderne ihre reflexiven Blüten in Richtung Verblödung treibt

    Welche komischen, aber auch gefährlichen Blüten die "Reflexivkultur" der Postmoderne treibt, das zeigt Psychiater und Neurologe Burkhard Voss, der bereits mehrfach als Autor aufgetreten ist. Voss zeigt, dass mit der Totalproblematisierung nicht nur ein massiver Egoismus einhergeht, sondern auch ein gesellschaftlicher Entscheidungsnotstand. Die Mythen der Reflexivkultur sind für ihn keine Treiber menschenrechtlichen Fortschritts, im Gegenteil. Der Selbstverwirklichungswahn mündet im Phänomen des rücksichtslosen Kampfradlers, des Handyterroristen, aggressiven Hupers und ignoranten Nicht-Blinkers sowie im Diskursrentnertum, das ein Restaurant in Nullkommanichts in ein Erziehungsheim für Schwererziehbare verwandle.

    Die klassischen Mythen als 68er Folgeprojekt

    Der Autor entlarvt die großen Mythen der Wohlfühlkultur: "Wir müssen achtsam sein" oder "Wir müssen wertschätzend miteinander umgehen" als ein primitives und selektives Gleichheitskonstrukt, das den Latte Macchiato-Trinkern aus den besseren Vierten gut steht. Voss zitiert Michel de Montaigne, der schon einige Generationen vorher meinte: "Wir müssen unsere Ohren gegen den einschmeichelnden Klang der gesellschaftlichen Phrasen abhärten." Der Subjektivismus der Privatbefindlichkeiten führt, so Voss, häufig zu Kommunikationsverweigerungen. Die oft beschworene Toleranz wird zur Tollheit und Endlosschleife an redundant-selbstmitleidigem Geschwätz.

    Wie pseudowissenschaftliches Geschwätz Menschen beeindruckt

    Besonders amüsant ist eine Episode, die zeigte, wie postmoderne "Philosophen" in verquaster Sprache die Naturwissenschaft, die sie selber nicht verstehen, missbrauchen, um "elaboriert" zu wirken. Alan Sokal schrieb eine Parodie mit dem Titel Die Grenze überschreiben: Auf dem Weg zu einer transformativen Hermeneutik der Quantengravitation. Eine Soziologiezeitschrift nahm diesen selbst ernannten Nonsens ernst und publizierte den Artikel, der dann als bedeutend gefeiert wurde. Sokal wurde, als er seine Parodie offenbarte, als Scharlatan kritisiert, ließ aber seinerseits das Werk Eleganter Unsinn. Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaft missbrauchen folgen. Bereits früher hatten sich Pädagogen vom Schauspieler Michael J. Fox täuschen lassen, der ihnen sinnlose Spieltheorie verkauft hatte. Die Selbstbeweihräucherung von "Intellektuellen" - eine herrliche Komödie.

    Dass Judith Butler als Genderismus-Ikone selber in Widersprüchen zwischen Geschlechtslosigkeit und feministisch-pathologisierter Aggressivität steckenbleibt, passt in den Gesamtkontext hinein.

    Die Pathologisierung des Normalen

    Dass es schick ist, einen oder mehrere Therapeuten zu haben, darauf verweist Voss. Dass normale Lebensphasen und Momente von Trauer meist besser durch Selbstheilungskräfte als dubiose Begleitungen bewältigt werden können, ist ein ehrliches Statement des Fachmannes. Und dass psychologische Erkrankungen zunehmen, das hält er für eine Inflationierung des Symptomindexes.

    Pointiert, amüsant und zutreffend

    Das Buch ist gewinnbringender als das ZDF-Kabarett "Die Anstalt", das mittlerweile den dauerreflexiven, politkorrekten Opferdiskurs mehr abbildet als eine tiefgehende Satire. Deshalb kann das Wort Bertrand Russells aufgegriffen werden, das Wolfgang Clement im Vorwort zitiert: Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.

    Die Daten des Buches und der Verlag im
    Internet

  • Primitive Piraten prollen mit den Cologne-Prolls gegen Lucke

    Piraten sind sozial isolierte LumpINNEN, Opfer von 68er Erziehung. Anstatt ihre (berechtigte) Wut auf ihre Eltern zu kaprizieren, suchen sie sich primitive Feindbilder. Kampf gegen Rechts als Kampf gegen eigene Eltern - bitter. Und die eigenen moralischen Defizite werden mit einer skandalösen, feigen und heuchlerischen Selbstzuschreibung als "Zivilcouragierte" "kompensiert". Eine trostlose, kalte Pizza vor dem Bildschirm mümmelnde, bedeutungslose Truppe von Nerds. Im Gegensatz zur Antifa zerschlagen sie aber nur ab und an ihre Tastatur - harmlose Trottel einfach...

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